Red Bull Fernsterlkönig in Neubeuern 20-Jähriger gewinnt historisches Trachtenrennen

44 bayerische Helden wollten der Red Bull Fensterlkönig 2013 werden. Doch nur einer konnte der König der Lederhosenathleten werden. Die Bilder zum Durchklicken! Foto: Red Bull Content Pool

Stramme Wadln, ordentlich Schmalz in Armen und Beinen, eine clevere Taktik und a zünftige Lederhosn: Das waren die Voraussetzungen, die die mutigen Burschen beim Red Bull Fensterlkönig am vergangenen Samstag mitbringen mussten.

München / Neubeuern - Knapp 2.000 Zuschauer jubelten ihren 44 bayerischen Helden am vergangenen Samstag beim Red Bull Fensterlkönig auf dem Marktplatz in Neubeuern zu.

In einem typisch bayerischen Parcours mussten diese ihr Talent bei den Disziplinen Holz vor der Hütt‘n, Fensterln und Nageln beweisen. Zeitläufe entschieden zunächst über die Teilnahme ins Finale der besten 32. Mann gegen Mann lieferten sich die Burschen dort packende Duelle und waghalsige Überholmanöver um den Einzug in die jeweils nächste Runde.

Nach einem kurzen Startsprint, mussten sie über einen riesigen Holzstoß kraxeln und in einen Heuhaufen springen. Das nächste Hindernis, ein Gartentor, stellte sich als kniffliges und hart umkämpftes Nadelöhr heraus und entschied bereits so manches Kopf-an-Kopf-Rennen.

Doch Ausruhen war an dieser Stelle Fehlanzeige: Anschließend musste die mit acht Metern schwindelerregende Leiter erklommen werden, der Nagel mit letzter Kraft, Konzentration und Geschicklichkeit im Holzpflock versenkt werden und der Lauf mit einem Bussal auf die Wange des hübschen Madls, das auf dem Balkon wartete, besiegelt werden.

Mutige Burschen aus Neubeuern, Rosenheim, München, Augsburg und den Regionen um Weilheim, Moosburg und Wangen, stellten sich der Herausforderung.

In einem Herzschlag-Finale nagelte sich der 20-Jährige Max Käser aus Buch mit einem knappen Vorsprung zu einem überragenden Sieg. Für ihn hat sich das Gas geben gelohnt: Für seinen Einsatz gibt es einen Wiesn-Tisch im Pschorr Bräurosl-Zelt und einen Gutschein von Daller Tracht im Wert von 500 Euro.

„Das war ein Wahnsinns-Tag. Ich bin überglücklich, hier gewonnen zu haben. Zum Schluss habe ich noch mal alles gegeben, hatte aber auch ein Quäntchen Glück. Am Fuße der Leiter lag mein Finalgegner noch vorne, auf den letzten Metern habe ich ihn dann aber überholt und den Nagel als Erster im Holzpflock versenkt“, freut sich der neue Red Bull Fensterlkönig über seinen Erfolg.

Beim abschließenden Red Bull Tourbus-Konzert mit dem siebenköpfigen Kellerkommando ließen die Fans den Abend auf dem Marktplatz ausklingen.

 

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