Rechtsgerichtete Gesinnung? Freising: Unnötiger Notruf führt Polizei zu Waffen-Arsenal

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden 41 Gegenstände sichergestellt: Messer, Schreckschusspistolen, Softair-Waffen, Luftdruckgewehre, Handgranaten-Attrappen sowie ein Sturmgewehr. (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger/dpa

Die Mieterin äußert sich nach Angaben der Polizei nicht zu Herkunft und Verwendungszweck des Arsenals, die Beamten schließen eine "rechtsgerichtete Gesinnung" nicht aus.

 

Freising - Ein offensichtlich nicht so dringender Notruf hat in Freising zu einem Waffenfund geführt.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte eine 56-Jährige vor einigen Tagen wegen eines medizinischen Notfalls die 112 gewählt. Als Rettungsdienst und Polizei eintrafen, hatte sich die Frau jedoch schon selbst ins Krankenhaus begeben.

Wohnungsdurchsuchung: 41 Gegenstände sichergestellt

Die Tür öffnete eine Mitbewohnerin und gab damit den Blick auf mehrere Waffen frei. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden 41 Gegenstände sichergestellt: Messer, Schreckschusspistolen, Softair-Waffen, Luftdruckgewehre, Handgranaten-Attrappen sowie ein Sturmgewehr.

Die Mieterin äußert sich nach Polizeiangaben nicht zu Herkunft und Verwendungszweck des Arsenals, die Beamten schließen eine "rechtsgerichtete Gesinnung" nicht aus. Details nannten Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst nicht. Auch der konkrete Anlass des Notrufs blieb unklar.

 

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