Reaktion auf Unfall-Drama Nach Tod von Skaterin: Nürnberg sperrt ein Drittel der Straße

Die Inline-Skaterin wurde bei dem Unfall 50 Meter weit geschleudert. Ihre Leiche wird abtransportiert. Foto: dpa

Nach dem tragischen Tod einer jungen Skaterin in Nürnberg sperrt die Stadt knapp ein Drittel der Straße für den Autoverkehr. Damit soll die Strecke deutlich verkürzt und für Raser uninteressanter werden, sagte Bürgermeister Christian Vogel am Mittwoch.

 

Nürnberg – Zugleich werde ein großes Gelände für Skater und andere Freizeitsportler geschaffen. „Denen wollen wir ein wichtiges Sicherheitsgefühl geben“, sagte der SPD-Politiker. Am vergangenen Mittwoch hatte ein Autofahrer die 18 Jahre alte Skaterin erfasst und tödlich verletzt.

Er war mit mindestens 100 Stundenkilometern unterwegs, obwohl maximal Tempo 50 erlaubt war. Künftig wird auf der gesamten Großen Straße – einst geplant als NS-Aufmarschstrecke – nur noch Tempo 30 erlaubt sein.

 

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