Rassistische Äußerungen Rüdiger beleidigt: Verband ermittelt gegen Lulic

Senad Lulic und Antonio Rüdiger am Samstag im römischen Derby der Serie A. Foto: Imago

Er hatte Antonio Rüdiger beleidigt und gesagt, dass er vor zwei Jahren in Stuttgart noch Strümpfe und Gürtel verkauft habe und jetzt das Super-Phänomen spiele. Jetzt droht Lazio-Star Senad Lulic mächtig Ärger.

 

Rom - Für seine verbalen Entgleisungen gegen den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger muss sich Mittelfeldspieler Senad Lulic vom italienischen Erstligisten Lazio Rom vor der Sportjustiz verantworten.

Die Staatsanwaltschaft des italienischen Verbandes FIGC leitete Ermittlungen wegen rassistischer Aussagen Lulics nach dem Stadtderby gegen den AS Rom (0:2) am vergangenen Sonntag ein.

Italienische Medien berichten, dass dem Bosnier eine Sperre von bis zu zehn Tagen drohe.

Der 30-Jährige hatte Rüdiger im Anschluss an die Partie beleidigt und gesagt, dass er vor zwei Jahren in Stuttgart noch Strümpfe und Gürtel verkauft habe und jetzt das Super-Phänomen spiele.

Nach heftigen Protesten hatte sich Lulic daraufhin via Facebook entschuldigt.

 

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