Rambo-Verflogungsjagd Polizei jagt Einbrecher von Salzburg bis Tittmoning

, aktualisiert am 31.05.2016 - 07:44 Uhr
Eine halbe Stunde jagte die Polizei dem Einbrecher im Landkreis Traunstein hinterher. Erst in Tittmoning wurde er gestoppt. Die Bilder. Foto: fib/FDL

Die enge Zusammenarbeit zahlt sich aus. Österreichische und deutsche Polizeikräfte haben gemeinsam einen flüchtigen Einbrecher gestoppt. Bei der Jagd ging so einiges zu Bruch.

 

Salzburg/Tittmoning – Im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland haben sich am Montag Verfolgungsszenen wie aus einem Actionfilm abgespielt. Polizisten beider Länder waren gegen Mittag hinter einem Mann her, der in Salzburg einen Einbruch begangen hatte und anschließend mit einem gestohlenen Auto geflüchtet war. 

Da die österreichische Polizei bereits vermutet hatte, dass der Mann versuchen würde, nach Deutschland zu flüchten, band sie die deutschen Kollegen sofort in die Fahndung ein. Kurze Zeit später hatten Beamte aus Freilassing den weißen Opel gegen 12.20 Uhr gesichtet und versuchten, ihn zu stoppen. Als der Einbrecher Richtung Laufen davonraste, begann die rund halbstündige Hetzjagd.

Der Flüchtige rammte mehrere Autos, bevor er aufgab

Aus allen umliegenden Dienststellen wurden Streifen hinzugezogen, am Schluss waren knapp 15 Polizeifahrzeuge und ein Helikopter hinter dem Flüchtigen her.

Erst auf dem Stadtplatz in Tittmoning gelang es, den Raser einzukesseln. Nachdem er in Panik mehrere Polizeiwagen und andere geparkte Autos gerammt hatte, erkannte er schließlich gegen 12.50 Uhr seine aussichtslose Lage und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Der Sachschaden beläuft sich auf einige Tausend Euro. Bei dem Einbrecher handelt es sich um einen 43-Jahre alten Serben. Auch was die Aufklärung des Einbruchs angeht, wollen die deutsche und die österreichische Polizei eng miteinander kooperieren.

 

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