Rache an Cyber-Hackern Hustler will "The Interview" in Porno verwandeln

Seth Rogen (r.) und James Franco werden bei Hustlers Interpretation von "The Interview" wohl lieber nicht mitspielen Foto: Eric Charbonneau/Invision/AP

Larry Flynt macht das, was er am besten kann: provozieren. Im Skandal um den Film "The Interview" gießt er nun weiteres Öl ins Feuer und plant nach eigenen Aussagen eine Porno-Version des Streifens, welche Kim Jong-un erst recht zum Toben bringen soll.

 

New York - Ob das eine gute Idee ist? Larry Flynt, der Gründer des Erwachsenen-Magazins "Hustler", möchte seine ganz eigene Art der Meinungsfreiheit ausüben. Nachdem Sony wegen der Androhung von Anschlägen den heiß diskutierten Film "The Interview" nicht wie geplant in den US-Kinos anlaufen ließ, plant Flynt eine besondere Rache an den Cyber-Hackern, welche die Terror-Drohungen ausgesprochen haben. Aus "The Interview" wolle er nämlich einen Porno-Streifen machen, berichtet die US-Seite "The Hollywood Reporter".

Zu dem geplanten Schmuddelfilmchen meint Flynt: "Ich habe mein Leben lang für den ersten Zusatzartikel gekämpft und kein ausländischer Diktator nimmt mir mein Recht auf Meinungsfreiheit." Noch immer wird vermutet, dass Nordkorea in Form von Kim Jong Un hinter den Angriffen auf das Sony-Netzwerk steckt.

In "The Interview" werden Seth Rogen (32) und James Franco (36, "127 Hours") vom CIA angeheuert, um den Diktator Kim Jong-un umzubringen. Die Porno-Parodie soll es aber noch deutlich heftiger in sich haben, verspricht Flynt: "Wenn Kim Jong-un und seine Schergen schon zuvor aufgebracht waren, dann wartet ab bis sie den Film sehen, den wir produzieren werden." Anfang nächsten Jahres soll der Streifen bereits gedreht werden.

 

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