Queen-Besuch Britische Royals kamen einst aus Hannover

Die Karkasse der Staatskrone Georg I. (1715) - Teil der britischen Kronjuwelen - steht in einer Vitrine in der Niedersächsischen Landesausstellung «Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837» im Landesmuseum in Hannover. Foto: dpa

Die britische Königin hat deutsche Vorfahren. Elizabeth II. ist eine direkte Nachfahrin von Georg I., der 1714 als Kurfürst von Hannover in Personalunion auch den Königsthron in London bestieg.

 

London - Die britische Königin hat deutsche Vorfahren. Elizabeth II. ist eine direkte Nachfahrin von Georg I., der 1714 als Kurfürst von Hannover in Personalunion auch den Königsthron in London bestieg. Die enge Verbindung zwischen dem Welfenhaus und Großbritannien bestand 123 Jahre und endete 1837 mit Queen Victoria.

Bis 1837 stellten die Hannoveraner insgesamt fünf britische Regenten: nachfolgend auf Georg I. die Könige Georg II., Georg III., Georg IV. und Wilhelm IV.. Während dieser Zeit blieben das britische Königreich und das Kurfürstentum Hannover staatsrechtlich voneinander getrennt und waren nur in der Person des Monarchen verbunden.

Mit dem Tod von Wilhelm IV. im Jahr 1837 endete die Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien. Denn die Erbfolgeregeln in Hannover sahen eine weibliche Thronfolge nicht vor. Auf der Insel erbte Wilhelms Nichte Victoria die Krone, weil keiner ihrer drei Onkel männliche Nachfahren hatte.

Die Welfen gelten als eines der ältesten Adelsgeschlechter Europas. Als vollständigen Titel führen sie "Prinz von Hannover, von Großbritannien und Irland, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg". Ernst August, seit 1987 Oberhaupt des Welfenhauses, ist ein Nachfahre des britischen Königs Georg III., ein Urenkel des letzten deutschen Kaisers und ein Großneffe des britischen Prinzgemahl Philip.

 

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