Pyrotechnik und Gewalt in Berlin Landfriedensbruch: 27 Bayern-Fans festgenommen

Bengalos im Bayernblock: Gegen 27 Zündler und Gewalttäter wird ermittelt. Foto: Sampics/Augenklick

Böller, Gewalt, verletzte Polizisten: Einige Fans des FC Bayern haben sich in Berlin derart daneben benommen, dass sie festgenommen wurden. Der Verein darf es ausbaden.

 

Berlin – Sportlich bleibt die Partie des FC Bayern in Berlin (2:0) wohl nicht allzu lange im Gedächtnis. Dafür dürfte das Drumherum für den Rekordmeister noch ein Nachspiel haben. Wie die Berliner Polizei bestätigte, wurden nach dem Spiel 27 Bayern-Fans im Olympiastadion festgenommen.

Der Anpfiff der Partie hatte sich am Samstagnachmittag zunächst einige Minuten verzögert, weil im Bayern-Block Böller und Bengalos gezündet wurden. Die brennende Pyrotechnik hüllte das ganze Stadion in dichten Rauch. Schiedsrichter Marco Fritz konnte erst anpfeifen, als er vom Anstoßpunkt beide Tore sehen konnte.

Als die Polizei versuchte, zu den Zündlern durchzukommen, wurden die Beamten von einigen Fans angegriffen. Bei den Auseinandersetzungen wurden sechs Polizisten verletzt. Die festgenommenen Personen wurden nach Aufnahme ihrer Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt, gegen sie wird nun wegen gefährlichen Landfriedensbruch ermittelt. Dem Verein droht eine Geldstrafe für das Fehlverhalten seiner Anhänger.

 

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