Wechselt Jérôme Boateng nun doch nicht zu Paris Saint-Germain? Uli Hoeneß zumindest hat nicht das Gefühl, dass der Innenverteidiger den FC Bayern noch kurz vor Schluss der Transferperiode verlässt.

München - Es ist die Transfersaga des Sommers: Seit Monaten halten sich Gerüchte um einen Abgang von Jérôme Boateng, Paris Saint-Germain galt als Top-Kandidat auf eine Verpflichtung des Innenverteidigers. (Alle Transfer-News zum FC Bayern finden Sie hier)

Bis Freitag könnte ein Wechsel noch zustande kommen, dann schließt das Transferfenster. Uli Hoeneß glaubt allerdings nicht mehr an einen Abgang des 29-Jährigen. "Mein Gefühl heute Abend sagt mir, dass er bleibt", sagte der Bayern-Präsident am Rande des Abschiedsspiels von Bastian Schweinsteiger am Dienstagabend.

Niko Kovac sprach sich für Boateng-Verbleib aus

Noch vor kurzem hatte Hoeneß betont, bei einem Angebot für Boateng verhandlungsbereit zu sein. "Wir haben gesagt: Wenn er einen Verein findet, mit dem man sich einigen kann, dann werden wir uns damit beschäftigen", sagte der Bayern-Boss in der Sendung "Wontorra - Der Fußball-Talk" auf Sky, bezifferte die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel auf 50 Prozent. Anfang der Woche hatte die "Bild" berichtet, dass PSG ein Angebot für den Innenverteidiger vorbereite. Ab einer Ablöse von 50 Millionen Euro wären die Bayern wohl gesprächsbereit.

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Sollte Boateng nun doch bei den Bayern bleiben, würde sich vor allem Niko Kovac freuen. Der Kroate hatte sich zuletzt mehrfach für einen Verbleib des Innenverteidigers ausgesprochen. "Drei Weltklasse-Innenverteidiger! Ich wäre sehr froh, wenn ich diese drei Spieler weiter hätte und uns keiner mehr verlässt", sagte der Bayern-Coach im Anschluss an den 3:1-Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim am Freitag. Auch einige Spieler hatten sich in den letzten Wochen vehement für einen Verbleib des Weltmeisters von 2014 ausgesprochen.

Im Video: Bayern-Stars kämpfen um Boateng