Nach wochenlangem Wechseltheater steht nun fest: Jérôme Boateng bleibt beim FC Bayern. Nun sprach der Innenverteidiger über den geplatzten Wechsel zu Paris Saint-Germain.

München - Jérôme Boateng hat sich erstmals zu seinem geplatzten Wechsel zu Paris Saint-Germain geäußert. Gegenüber der "Welt" gab der Innenverteidiger des FC Bayern zu, dass ein Wechsel nach Frankreich durchaus reizvoll gewesen wäre.

"Es gab Gespräche mit Paris, das ist kein Geheimnis. Die Aufgabe dort war interessant, die Gespräche mit Thomas Tuchel waren gut", sagte der Weltmeister von 2014. Nach dem geplatzten Wechsel in die Ligue 1 richtet er nun allerdings wieder den Fokus auf seinen aktuellen Klub. "Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht mehr für den FC Bayern brenne. Ich habe große Ziele und werde weiterhin alles für den Verein geben. Wie ich es immer getan habe", versicherte Boateng.

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Auch Trainer Niko Kovac gab sich am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (ab 18:30 Uhr im AZ-Liveticker) zuversichtlich, dass es Boateng in der anstehenden Saison nicht an Motivation mangeln wird. "Jérôme ist ein absoluter Vollprofi. Wir hatten das Thema mit Lewy (Robert Lewandowski, d.Red.), er fühlt sich wohl, ist glücklich. Bei Jérôme ist es auch so. Er wird alles geben, wird sich aufopfern, um mit dem FC Bayern alle Ziele zu erreichen", sagte Kovac. (Hier die Pressekonferenz zum Nachlesen)

In den vergangenen Jahren wurde Boateng allerdings immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Sein Trainer glaubt dennoch, dass der Innenverteidiger wieder auf sein altes Niveau kommen kann."Jérôme ist ein Weltklasse-Innenverteidiger. Es geht darum, dass er körperlich gesund bleibt. Dann bin ich überzeugt, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch der Nationalmannschaft helfen wird", sagte Kovac zuversichtlich.

Im Video: Kovac - Boateng wird sich aufopfern