Prozess wegen Steuerhinterziehung Beckenbauer hofft auf Wende: Sieht „nicht ganz so gut“ für Hoeneß aus

Franz Beckenbauer: Niemand kann ihn von seinem guten Freund Uli Hoeneß trennen - hier jubeln beide nach einem Sieg 2001. Foto: dpa

Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer setzt in der zweiten Hälfte des spektakulären Steuerprozesses von Uli Hoeneß auf eine Wende zugunsten seines langjährigen Weggefährten.

 

München –  „Im Moment schaut's vielleicht nicht ganz so gut für den Uli aus, aber ich habe bislang noch keine Verteidigung gesehen“, sagte Beckenbauer am Dienstagabend beim Pay-TV-Sender Sky. „Die Angreifer haben die Fakten offengelegt, haben mehr oder weniger ihr Pulver verschossen. Jetzt liegt es an der Verteidigung, diese Punkte zu klären.“

Die neue Steuerschuld des Präsidenten des deutschen Fußball- Rekordmeisters liegt nach Angaben der Münchner Staatsanwaltschaft bei mindestens 27,2 Millionen Euro, das sind 23,7 Millionen mehr als noch in der Anklageschrift festgehalten. Ob ein Urteil wie geplant am Donnerstag fällt, ist offen. Beckenbauer bekräftigte, dass er Hoeneß „alles Glück dieser Erde“ wünsche.

 

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