Prozess in Bayreuth Versuchter Mord aus verschmähter Liebe – Mann vor Gericht

Wegen Mordversuchs und Brandstiftung muss sich von Dienstag an ein 37-Jähriger vor dem Landgericht Bayreuth verantworten.

 

Bayreuth –  Eigentlich hätte der Fall schon von Dezember an verhandelt werden sollen – wegen des angeschlagenen Gesundheitszustandes des Angeklagten wurde der Prozess aber auf Januar vertagt. Seit Dienstagmorgen steht er nun vor Gericht, weil er versucht haben soll, eine Frau umzubringen, die ihn nicht liebte.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Berufskraftfahrer vor, einer Frau aus Hessen aus verschmähter Liebe nachgestellt und versucht zu haben, sie umzubringen.

Außerdem wird dem Mann vorgeworfen, das Haus des Freundes der Frau in Kulmbach in Brand gesteckt zu haben. Verletzt wurde dabei niemand.

Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte der Angeklagte heimlich auch einen Bremsschlauch am Auto der Frau durchtrennt. Nur mit Glück konnte sie danach einen Unfall verhindern.

Vor Gericht gab er an, er habe an eine feste Beziehung mit der Frau geglaubt. Als sie aber erklärt hatte, nach Kulmbach zu fahren, habe er dies verhindern wollen.

Er versicherte, er habe niemanden schaden wollen. „Ich wollte einfach, dass sie nicht mehr fahren kann.“

Dem Mann werden noch etliche weitere Straftaten zur Last gelegt, mit denen er die Frau und ihren Partner in Gefahr gebracht habe – so soll er Autoreifen zerstochen und Putzmittel in den Autotank gefüllt haben.

 

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