Prozess am Landgericht Maurer soll 18-Jährige auf dem Klo vergewaltigt haben

Der Angeklagte am Freitag vor dem Landgericht. Foto: Schramek

Aussage steht gegen Aussage: Während der Maurer Peter T. (24, Name geändert) vor Gericht sagt, der Sex mit dem 18 Jahre alten Mädchen sei einvernehmlich gewesen, folgt die Anklage den Aussagen des mutmaßlichen Opfers.

 

München - Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Maurer aus dem Werdenfelser Land vor, dass er am 26. Juli 2015 die junge Frau auf einer Schaumparty im österreichischen Ötztal in der Damentoilette vergewaltigt habe.

Laut Anklage kam die Frau gerade aus einer Toilettenkabine, als sie von dem Angeklagten gepackt und am Arm in eine Kabine gezerrt und gegen den Spülkasten gestoßen wurde. Dort soll er sie dann vergewaltigt haben. Die Frau habe Schmerzen und Hämatome am Oberarm davon getragen.

Der 24-Jährige erklärte dagegen zum Prozessauftakt am Freitag, dass er sich zwar nicht mehr an alle Details erinnere, dass er aber gemeinsam mit der Frau auf die Idee gekommen sei, in der Toilette miteinander Sex zu haben. Er habe sich danach auch normal mit einem „Pfiat di“ von ihr verabschiedet, allerdings auch gemerkt, dass sie eher still geworden sei, dass vielleicht etwas nicht stimme.

Ein Urteil soll am kommenden Freitag am Landgericht gesprochen werden.

 

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