Protestbewegung in Dresden Verbände stufen PEGIDA als "rassistisch" ein

Die Anführer der Pegida-Bewegung seien Rassisten, die Minderheiten diskriminieren und versuchen Rassismus in der Öffentlichkeit zu etablieren. Verbände stuften Pegida jetzt offiziel als rassistisch ein.

 

Dresden/Frankfurt/Main - Der Interkulturelle Rat in Deutschland und die Organisation Pro Asyl stufen die in Dresden entstandene Protestbewegung "Pegida" als rassistisch ein.

"Pegida" versuche offensiv, Rassismus im politischen Diskurs zu etablieren, teilte Pro Asyl am Montag mit. "Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte infrage stellen und Minderheiten diskriminieren", erklärte Jürgen Micksch, Vorsitzender des Interkulturellen Rates.

In Dresden wollten am Abend erneut Anhänger von "Pegida" ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes") auf die Straße gehen.

 

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