Promis in Nöten Diese Stars sind arm dran: Die Pleite-Promis

Nach Fehl-Spekulationen pleite: Ex-Löwen-Trainer Werner Lorant. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Horst Janson droht die Zwangsversteigerung seines Hauses – doch er ist längst nicht allein. Viele Prominente steck(t)en in der Schuldenfalle. Die Bilder.

 

Verwendungszweck: Sympathie für Horst Janson. Unter diesem Betreff rufen die Freunde des Schauspielers (75, „Der Bastian“) auf dessen Homepage zu einer ungewöhnlichen Unterstützungsaktion auf. Jeder Fan möge als Spende 1 auf ein Treuhandkonto überweisen. Und tatsächlich kann er selbst jeden Cent dringend gebrauchen. Horst Janson und seiner Frau Hella droht die Zwangsversteigerung ihres Hauses in Grünwald (AZ berichtete).

Was ist passiert? Über die Jahre hat der einst so beliebte Schauspieler mit dem ewig jungen Lausbuben-Lächeln einen Schuldenberg von 650000 Euro angehäuft. Nun forden eine Bank und ein privater Gläubiger die Zwangsversteigerung. Am 24. Mai sind die Anträge durch das Amtsgericht München zugestellt worden. Das Verfahren läuft. Wenn kein Wunder geschieht, sind Jansons in etwa einem halben Jahr obdachlos und haben trotzdem noch 200000 Euro Schulden.

Klitzekleiner Trost: Jansons sind nicht allein. Viele Promis steck(t)en in der Finanzkrise. Zuletzt wurde bekannt, dass auch Ex-Löwen-Trainer Werner Lorant wie die Jansons viel Geld durch ominöse Ost-Immobilien verloren hatte. So fing das Pleite-Drama des Schauspielers vor zehn Jahren an. Auch beim Dschungelcamp Anfang des Jahres tummelten sich auf RTL viele Promis wie Katy Karrenbauer und Peer Kusmagk, die die Dschungel-Gage dringend brauchten. Auch Sängerin Indira Weis kann ein Lied von Geldsorgen singen. Nach der Bro’sis-Zeit und diversen Fehlinvestitionen stand sie plötzlich vor einem Schuldenberg. „Finanziell schlechte Zeiten sind kein Grund, sich zu schämen“, sagt sie heute selbstbewusst. Im Gegenteil: „Tiefpunkte im Leben lassen einen wachsen.“ Gunter Gabriel arbeitete seine Schuldenlast akribisch ab – er trat für 1000 Euro auf: „Du kannst nicht einfach heulen.“ Ähnlich sieht’s Ingrid Steeger, die von Hartz IV lebt: „Ich gebe nicht auf!“

 

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