Promis auf dem Oktoberfest Lou Bega und sein persönlicher Wiesn-Hit

Der Nachrichtenagenur spot on news verrät der Sänger welche Songs für ihn neben einem Medley von "I got a Girl" und "Mambo No. 5" echte Wiesn-Hits sind.

 

München - Für Lou Bega (38) ticken die Uhren anders, als Münchner denkt er von Wiesn zu Wiesn. Mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht er über den Sexyness-Faktor einer Lederhose und erinnert sich an Wiesn-Besuche in seiner Jugend.

Was war Ihr schönstes Wiesn-Erlebnis?

Lou Bega: Mein schönstes Wiesn-Erlebnis war die Wiesn 2000, da ich in diesem Jahr das erste Mal Zeit hatte zu kommen und zu feiern und zig verschiedene Blasmusik-Variationen hören konnte. Natürlich habe ich mit den Kapellen das ein oder andere Lied gesungen. Außerdem konnte ich in einer Privatbox mit all meinen Teenager-Freunden von früher abfeiern. Es war eine unforgetable Nacht.

Ist die Tracht, also Dirndl oder Lederhose, ein Muss für den Besuch?

Lou Bega: Eine Tracht für die Dame ist ein Super-Hingucker, keine Frage. Das Dirndl ist ein Schaufenster ins Glück. Als Mann fühlt man sich in Lederhosen sicherlich trinkfester. Als dunkelhäutiger Mann kann eine gut sitzende Tracht den Sexyness-Faktor noch einmal in die Höhe treiben (so sind jedenfalls meine Erfahrungen).

Was gibt es bei Ihnen am Biertisch zu essen?

Lou Bega: Ich schwöre auf Ente mit Blaukraut und Riesenbrezn.

Welches Festzelt bevorzugen Sie?

Lou Bega: Jedes Zelt hat seinen eigenen Charme. Je nachdem welche Art von bierseliger Unterhaltung man bevorzugt. Im Suff stammeln wir allen den gleichen Schmarrn daher - Bayer, Ami, Italiener, Japaner oder auch Politiker... die allerdings noch vor der ersten Maß Bier!

Wie viel Maß vertragen Sie?

Lou Bega: Ich trank schon mal 5 Maß in ca. 3 Stunden, hatte aber leichte Kopfschmerzen am nächsten Morgen zu beklagen.

Hatten Sie schon mal einen Wiesn-Flirt?

Lou Bega: Hatte ich schon mal einen Wiesn-Flirt? Kann Frank Ribery dribbeln? Befindet sich der Münchner Marienplatz in der Mitte Münchens? Schneit's im Winter? JAAA!

Gibt es bei Ihnen auch Loopings? Nützen Sie die Fahrgeschäfte? Wenn ja, welches fahren Sie am liebsten?

Lou Bega: Mittlerweile fahre ich nur mit meiner kleinen Tochter. Bier und Loopings sind nicht für einander gemacht. Ein Muss am Familientag ist allerdings der Vogeljakob, der mich schon seit 1980 mit Vogelpfeiffen versorgt. Dieses winzige Etwas, das man sich auf die Zunge legt und mit der man kanarienvogelartige Laute von sich zu geben versucht, zieht die Begas nun schon in zweiter Generation an. Meine lieblich, süße Schwäche für Retro und die sogenannten "Good Old Days" lassen meine schwer verdienten Taler jährlich in Jakobs Tasche wandern.

Was ist ihr Lieblings-Wiesn-Hit?

Lou Bega: Wiesn-Hit Nr.1 ist "I Got A Girl" / "Mambo No.5" Medley von Lou Bega und Fürstenfeld "I wui wieder hoam".

Was macht ein fesches Dirndl aus?

Lou Bega: Ein Super-Dirndl lenkt den Blick des Buben auf den Balkon und zaubert Kurven an Stellen, die eigentlich Flachland sind.

Warum ist das Oktoberfest ein jährliches Muss?

Lou Bega: Für gebürtige Münchner, wie ich einer bin, ersetzt die Wiesn ja fast schon die Silvesternacht. Zum Oktoberfest merken wir sehr viel deutlicher den Impact, den das vorübergezogene Jahr hinterlassen hat. Wir rechnen das Jahr also von Wiesn zu Wiesn und nicht von Silvester zu Silvester. Das Bier hilft auch gut beim Reflektieren der Ereignisse und wenn's sein muss, hilft jeder Schluck auch vorzüglich beim Vergessen...

Wo geht es hin zur After-Wiesn?

Lou Bega: Die After-Wiesn ist bei mir persönlich schlecht planbar, da man ja flexibel bleiben will. Jedes Gespräch auf der Wiesn hilft das Schicksal der Nacht zu schmieden - so ist vom Hugos über's P1 bis einfach nur unter die Bettdecke der feschsten Dirndlträgerin (in meinem Fall heißt sie Jenieva und ist der Blickfang von tausendenen lüsternen Augenpaaren) des gesamten Festes. An einen After-Wiesn-Ort meiner Teenie-Tage kann ich mich mit süffisantem Lächeln noch allzugut erinnern: nachdem ich mit meinen Jungs in eine zünftige Rauferei geriet, musste ich meinen Rausch mit einer fettigen Straßenpizza verdicken, während ich mein allererstes Veilchen mit Eiswürfeln zu kühlen versuchte. Münchens beste Straßenpizza bei Nacht gab's an der Adria, dem Ort, wo sich die tummeln, die es in keinen Club mehr schaffen, aber noch nicht nach Hause wollen. Leider existiert dieser Ort meiner Jugend schon länger nicht mehr. Retro eben.

München ich komme!!!

 

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