Promi über das Internet Google und Twitter gehen Daniel Brühl auf die Nerven

Daniel Brühl auf dem Roten Teppich des Toronto International Film Festival Foto: Arthur Mola/Invision/AP

WikiLeaks konnte Daniel Brühl offenbar nicht für das Internet begeistern. Obwohl der deutsche Schauspieler in seinem neuen Streifen einen Computer-Freak spielt, sieht er Google und Co. kritisch. Vor allem twitternde Kollegen sind ihm ein Rätsel.

 

Berlin - Während etliche Stars und Sternchen teilweise im Minutentakt ihre Meinung über den Kurznachrichtendienst Twitter in die Welt hinausposaunen, hält Schauspieler Daniel Brühl (35, "Inglorious Basterds") davon nichts. "Ich verstehe Kollegen nicht, die ständig twittern. Das könnte ich nicht. Würde der junge Jean-Paul Belmondo heute twittern? Eher nicht", sagte der Deutsche mit spanischen Wurzeln der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstagausgabe).

Am Dienstagabend feierte Brühl mit seinem aktuellen Film "Inside WikiLeaks - die fünfte Gewalt" Deutschlandpremiere in Berlin. Doch obwohl er darin den Informatiker Daniel Domscheidt-Berg spielt, kann der 35-Jährige im richtigen Leben nicht viel mit Google und Co. anfangen. "Ich google mich nicht selbst", gibt er unumwunden zu.

Was ihn am immer schneller werdenden Datentransfer am meisten stört? "Mir geht die ständige Erreichbarkeit wahnsinnig auf die Nerven", sagt Brühl, der zudem eine große Gefahr darin sieht, durch einen unbedachten, vielleicht unbeholfenen Satz zum Spottobjekt im Netz zu werden. Kein Wunder, dass in Interviews immer die gleichen nichtssagenden Phrasen fallen würden.

 

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