Promi-Skandale Justin Bieber: Droht 2014 der Absturz?

Kommt immer mehr vom rechten Weg ab: Justin Bieber Foto: Eric Charbonneau/Invision/AP

Justin Bieber scheint derzeit in einen Sumpf von Skandalen und Drogen abzurutschen. Sogar die Abschiebung aus den USA droht. Ein Rückblick.

 

Los Angeles - Hiobsbotschaft folgt auf Hiobsbotschaft. Das Jahr 2014 ist noch keine vier Wochen alt, doch Justin Bieber (19, "Believe") sorgte in dieser kurzen Zeit schon für so viele Schlagzeilen, dass andere Stars vor Neid erblassen. Das Problem daran? Fast alle machen Anlass zur Sorge. Zunächst startete das Jahr für den Kanadier allerdings sogar positiv. Die große Wiedervereinigung mit seiner Ex-Freundin Selena Gomez (21, "Stars Dance") an den ersten Tagen des Jahres überraschte die Fans. Doch seitdem geht es für den Teenie-Rüpel rapide abwärts: Es folgten Eierwürfe, Hausdurchsuchungen und Drogenfunde. Ein Überblick.

Es war ein romantischer Start ins neue Jahr. Justin Bieber und seine On-Off-Beziehung Selena Gomez versöhnten sich nach langem Hin und Her kurz nach Neujahr. Der Sänger postete ein Bild von sich und Gomez auf seinem offiziellen Instagram-Profil in trauter Zweisamkeit. Biebers lyrischer Beitrag zu dem Schnappschuss: "Ich liebe es, wie du mich ansiehst." Doch bislang sollte das die einzige echte positive Nachricht des Jahres sein.

Am 7. Januar wurde bekannt, dass der neueste Film des Teenie-Phänomens "Justin Bieber: Believe" an den US-Kinokassen bombastisch floppte. In den ersten beiden Wochen nach Start spielte der Film umgerechnet nur vier Millionen Euro ein. Zum Vergleich: Sein Vorgängerstreifen "Justin Bieber: Never Say Never" spülte im Vergleichszeitraum unglaubliche 53,6 Millionen Euro in die Kassen. Ein Karriere-Knick, der den bisherigen Überflieger offenbar zu schaffen machte.

Um diese Hiobsbotschaft zu vergessen, brach Bieber zunächst mit seiner Freundin zu einem gemeinsamen Camping-Urlaub auf. Von Kumpel Chris Brown leihte sich der Pop-Star ein zwei Millionen Euro teures Wohnmobil und entspannte mit Gomez und einigen Bodyguards wenige Tage am Strand von Santa Cruz in Kalifornien. Die Ruhe vor dem Sturm?

Wenige Tage nach seiner Rückkehr, brannten Bieber augenscheinlich die Sicherungen durch: Von seinem Balkon aus soll die Skandal-Nudel insgesamt 20 Eier gegen die Front des Nachbarhauses geschleudert haben. Sachschaden: knapp 15.000 Euro. Aufgrund der Höhe des Schadens behandelte die Staatsanwaltschaft den Fall nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Ihm droht nun sogar eine Anklage wegen Vandalismus.

Am 14. Januar, vier Tage nach der Eier-Attacke, bekommt Bieber erstmals die volle Wucht der amerikanischen Staatsgewalt zu spüren. Vor seinem Anwesen fuhren früh morgens mehrere Polizeifahrzeuge vor, um eine gründliche Hausdurchsuchung vorzunehmen. Die Beamten versprachen sich dabei Beweise für die Eierattacke zu entdecken. Überwachungskameras wurden ebenso beschlagnahmt wie das Handy des Sängers.

Doch die Polizei fand nicht nur Dinge, die unmittelbar mit dem Eierwurf in Zusammenhang stehen: So wurde ein Freund Biebers, Rapper Lil Za, von der Polizei festgenommen, nachdem diese bei ihm Ecstasy gefunden hatten. Auch die Indizien für einen starken Drogenkonsum von Bieber verdichteten sich dank der Durchsuchung. So sollen die Fahnder - neben Nacktbildern - auch Hinweise auf Kontakte in die Drogenszene auf Biebers Handy gefunden haben. Außerdem stellten die Beamten zwei große Keksdosen mit Cannabis sicher. Eine Entdeckung bereitet allerdings die größte Sorge: Justin Bieber soll schwer codein-abhängig sein.

Die Beamten fanden mehrere leere Flaschen mit verschreibungspflichtigem Hustensaft, der eine hohe Dosis Codein beeinhaltet. Wie das US-amerikanische Klatschportal "TMZ.com" berichtet, sollen auch Familienmitglieder die Sucht bereits bestätigt haben. Derzeit soll sein engster Kreis versuchen, ihn von einer Entziehungskur zu überzeugen. Bis zu 300 Gramm Codein gemischt mit Limonade und Bonbons soll Bieber täglich konsumieren und das Arzneimittel illegal aus dem Ausland beziehen.

Die Fans des Pop-Stars machen sich also berechtigte Sorgen um den Pop-Star und warten sehnsüchtig auf guten Meldungen rund um Justin Bieber. Bislang hat sich die Staatsanwaltschaft weder zu den Drogengerüchten noch zur genauen Anklage im Falle der Eierwürfe offiziell geäußert. In jedem Fall drohen dem Sänger eine hohe Geldstrafe und möglicherweise sogar der Entzug der Aufenthaltsgenehmigung für die USA. In diesem Fall müsste Bieber sofort seine Zelte in Kalifornien abbrechen und wieder in seine Heimat Kanada zurückkehren. Die Schlagzeilen rund um Justin Bieber werden also auch im zweiten Monat des Jahres 2014 die weltweiten Klatsch-Gazetten bestimmen. Es bleibt spannend.

 

0 Kommentare