Promi-News Jimi Blue Ochsenknecht wäre gerne mal eine Frau

Jimi Blue Ochsenknecht bei einem TV-Auftritt Foto: Imago

Er dreht gerade mit Wotan Wilke Möhring, bringt seine eigene Modelinie heraus und arbeitet an neuer Musik - trotzdem hat sich Jimi Blue Ochsenknecht am Wochenende Zeit genommen, um am CJD-Sportfestival teilzunehmen. Wie sportlich er selbst ist und was eine Frau tragen muss, um bei ihm Eindruck zu schinden, verrät er im Interview mit spot on news.

 

München - Schauspielerei, Musik, Mode - und soziales Engagement: Jimi Blue Ochsenknecht (22, "Homies") war am Samstag beim 27. Sportfestival des CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands) in Zwickau und hat dort unter anderem mit behinderten jungen Menschen unter dem Motto "Beweg dein Leben" Sport getrieben. Der Nachrichtenagentur spot on news hat er im Interview verraten, wie sportlich er selbst ist, wie es für ihn beruflich läuft und was er für die Zukunft plant.

Sie sind Botschafter des CJD-Sportfestivals und haben in Zwickau am Wochenende auch selbst mitgemacht...

Jimi Blue Ochsenknecht: Ja, das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe unter anderem mit den Kids zusammen Hockey gespielt, bin mit dem Rollstuhl Slalom gefahren. Auch Dart, Basketball und Kanufahren standen auf dem Programm.

Das CJD kümmert sich um benachteiligte Menschen, nach dem christlichen Motto: "Keiner darf verloren gehen". Sind Sie selbst gläubig?

Ochsenknecht: Das spielt für mich keine große Rolle, ich bin selbst nicht getauft. Aber mitwirken kann da jeder.

Wie viel Sport machen Sie privat?

Ochsenknecht: Ich spiele gerne mit meinen Kumpels Fußball. Aber auch Golfspielen und Motocross machen mir Spaß.

Sie drehen gerade die Komödie "Seitenwechsel", unter anderem mit Wotan Wilke Möhring, Mina Tander, Devid Striesow und Anna Maria Mühe. Was ist Ihre Rolle in dem Film?

Ochsenknecht: Wotan spielt einen Fußballtrainer, Alex, und ich bin einer der Jungs aus seiner Mannschaft. Außerdem habe ich was mit seiner Tochter. Alex' Frau ist Psychotherapeutin, die Ehe läuft aber nicht mehr besonders gut. Als die beiden während eines Gewitters wieder einmal streiten, schlägt der Blitz ein - in der Folge tauschen die beiden Seelen die Körper. Meine Rolle ist auch ganz besonders: Ich bin kein typischer, selbstbewusster Fußballer, sondern bin im Training zwar super, aber im Turnier immer eher unsicher und nervös. Das macht sehr viel Spaß zu spielen.

Schaut man sich da was ab von den bekannten Schauspiel-Kollegen?

Ochsenknecht: Nicht wirklich, dazu spielen wir alle zu unterschiedliche Charaktere. Aber es ist einfach toll, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Alle sind furchtbar professionell, haben aber auch viel Humor, es ist sehr entspannt. Die Regisseurin Vivian Naefe läuft die ganze Zeit grinsend und gut gelaunt am Set rum, da macht die Arbeit einfach Spaß!

In wessen Körper würden Sie gerne mal schlüpfen?

Ochsenknecht: Einmal in den Körper einer Frau zu schlüpfen, wäre sicherlich eine witzige Erfahrung.

Werden Sie immer noch oft auf "Die Wilden Kerle" angesprochen?

Ochsenknecht: Ja, natürlich. Vor allem, weil ich bei diesem Film wieder eine Fußballer-Rolle habe.

Gäbe es irgendeine Rolle, die Sie unbedingt mal spielen möchten?

Ochsenknecht: Eine Komödie wollte ich immer schon mal machen - und es ist genauso lustig, wie ich es mir vorgestellt habe. Ein Action-Film würde mich schon auch mal interessieren, aber dazu muss ich noch ein paar Muskeln aufbauen...

Sie haben schon selbst gemodelt und jetzt auch eine eigene Modelinie, "Racks and Rookies"...

Ochsenknecht: In etwa drei Wochen starten wir damit. Es gibt dann erst mal T-Shirts, Hoodies und Caps, später wollen wir aber auch Jeans und Schuhe vertreiben. Ich mache das zusammen mit zwei Freunden, einer von ihnen hat Design studiert, der setzt unsere Ideen um.

Auf Instagram haben Sie gerade ein Bild mit Schränken voller Turnschuhe gepostet. Wie viele Paar besitzen Sie?

Ochsenknecht: Insgesamt bestimmt über 200.

Was sehen Sie Mode-technisch am liebsten an einer Frau?

Ochsenknecht: Ich finde es cool, wenn Frauen T-Shirts tragen. Wir vertreiben auch extra kleine Größen.

Hören wir auch bald neue Musik von Ihnen?

Ochsenknecht: Ja, ich arbeite gerade an neuen Sachen und voraussichtlich Ende des Jahres will ich die dann auch rausbringen. Die Songs sind auf Deutsch, sehr Hip-Hop-lastig, aber auch mit Pop-Elementen, eine ganz gute Mischung.

Haben Sie bestimmte Vorbilder?

Ochsenknecht: Ich bin schon ewig ein Fan von Pharrell Williams, nicht erst seit "Happy".

Mode, Schauspielerei und Musik: Haben Sie noch Zeit fürs Privatleben?

Ochsenknecht: Wenn man selbstständig ist, kann man sich das ganz gut einteilen. Während eines Drehs ist man natürlich ein, zwei Monate sehr eingespannt, aber danach ist wieder Luft.

Unterstützt Sie Ihre Familie bei Ihren ganzen Plänen?

Ochsenknecht: Ja, klar. Die lassen mich das machen, was ich möchte und schauen auch mal am Set und im Studio vorbei oder werfen einen Blick auf meine Mode. Das interessiert sie schon.

Wie und wo verfolgen Sie die Fußball-WM?

Ochsenknecht: Ich bin eigentlich gar nicht so Fußball-interessiert. Ich spiele zwar selbst gerne, kenne mich aber nicht so aus. Vielleicht schaue ich die Spiele aber bei meinen Freunden in München oder Berlin. Das mache ich dann ganz spontan.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Ochsenknecht: Immer noch in denselben Berufen - nur vielleicht noch größer.

Und in einem Haus mit Frau und Kindern?

Ochsenknecht: Ob das schon in zehn Jahren so weit ist, weiß ich nicht, aber irgendwann bestimmt...

 

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