Promi Big Brother "PBB": Daniel duscht nackt, Desirée geht nach unten

"Promi Big Brother": So war der Einzug Foto: dpa

Promi Big Brother ging in die dritte Runde und zwölf Kandidaten stellten sich vor. Dabei war sofort klar, wer für Stimmung sorgen wird und wer für Zoff. Dabei werden auch dem Publikum spezielle Einblicke geboten.

 

Köln - Am Freitagabend ging "Promi Big Brother" in die dritte Runde. Zwölf Kandidaten zogen heute in die 535 Quadratmeter Große, zweistöckige Villa mit Garten ein.

Als erste Kandidatin kommt Desirée Nick auf die Bühne. Und sie zeigte bereits innerhalb weniger Minuten, dass mit ihr nicht gut Kirschen zu essen ist: „Mit Odonkor hab ich eine Herzensgeschichte, mit Herrn de Angelo hab ich ein Hühnchen zu rupfen“, sagt sie. Na das fängt ja gut an...

Kandidat Nummer Zwei ist Wilfried Gliem. Der Gute sieht harmlos aus, doch er macht den Zuschauern sofort klar: „Im Grunde meines Herzens bin ich ein Rocker“. Später beschreibt Cindy on Marzan de Wilfried als „Buddha von Promi Big Brother“.

„Ich werde wohl auch nackt duschen“

Als nächstes ist Nina Kristin dran und stellt sich vor. Dabei wird klar, dass der Frau sehr viel an ihrem Äußeren liegt. Ihre Brüste hat sie sich machen lassen, die Nase ist operiert und Botox war auch im Spiel. Dann sagt sie den Schlüsselsatz, den wohl alle hören wollten: „Ich werde wohl auch nackt duschen“.

Ein Versprechen, dass sich bewahrheiten wird? Vor dem Publikum und Moderator Jochen Schropp betont Kristin erneut, dass sie definit nackt duschen wird. Ihr Freund darf natürlich dabei zuschauen.

Dann geht es kurz zurück ins Haus, in das nun auch Wilfried Gliem dazutritt. Die ein wenig skeptisch schauende Desirée Nick fällt sofort eine Gemeinsamkeit der beiden auf: Sie tragen ein ähnliches Outfit: „Wir passen zusammen in Tracht“, sagt sie. Das freut die Frau und dem Wilfried auch. Nach kurzem Smalltalk geben sie sogar eine kurze Jodeleinlage.

Kandidat Nummer vier ist der Michael Ammer - der Partykönig. Auf Partys im Haus will er natürlich nicht verzichten. Das erzählt er Jochen Schropp und dem Publikum. Dann geht auch er ins Haus, wo sich die ersten drei Bewohner im Garten bereits näher kennenlernen. Michael kriegt davon nicht viel mit. Er tritt rein und meint, der Erste zu sein. Sofort nimmt er die Umgebung in Augenschein und sucht nach etwas zu trinken - erfolglos. Letztendlich findet er Desirée, die ihm auch die anderen vorstellt. Michael sagt nur kurz Hallo, denn der Partykönig ist immer noch durstig und macht sich wieder auf die Suche nach was zu trinken - diesmal aber für alle Anwesenden.

Nun gilt es zu entscheiden, ob Gina Lisa Lohfink oder JJ Rühle ins Haus anziehen. Beide stellen sich vor und wollen die Gunst der Zuschauer gewinnen. JJ will sich so zeigen, wie sie ist und grüßt ihrer Bewunderer mit Tausend Küssen. Gina Lisa argumentiert ähnlich: Auch sie will zeigen, wer sie wirklich ist.

Und der Gewinner ist … noch nicht bekannt. Denn erst stellt sich Nino de Angelo vor. Er macht sofort klar, dass er nur wegen des Geldes hier ist. „Ich habe noch ein paar Rechnungen offen“, sagt er. Zusammen mit seiner Ehefrau Larissa erklärt er auf der Bühne, dass das Geld nicht unbedingt sein muss - aber mit wäre es deutlich besser. Nach einer herzhaften Verabschiedung von seiner Frau macht er sich auf den Weg ins Haus.

„Zärtliche Cousinen“

Nun stellt sich Anja Schütte vor, bekannt aus „zärtliche Cousinen“ und „Die Wicherts von nebenan“. Sie selbst hätte nie geglaubt, in „Promi Big Brother“ mitzumachen. Jochen Schropp erklärt sie, dass sie hierfür „über ihren eigenen Schatten gesprungen“ ist. Im Haus ist sie erst ein wenig orientierungslos, bis sie ihre Mitbewohner letztendlich auf der Terrasse findet.

Doch nun heißt: Gina Lisa Lohfink oder JJ Rühle? Und die Gewinnerin ist ... JJ! Die Brünette ist natürlich erfreut und auch aufgeregt. Mit ihrem Köfferchen macht sie sich auch gleich ins Haus und stellt sich den anderen Bewohnern vor.

 

Ab in den Keller

Die nächste Kandidatin könnte Nina Kristin mit ihrer Figur und Charakter durchaus Konkurrenz machen: Sarah Nowak. Sie ist Playmate des Jahres 2015. Sie gibt sich als „sexy und hot, aber nicht bitchy und cheap“. Zu den anderen nach oben geht sie aber nicht. Für sie geht es ab in den Keller.

Sie ist dort nicht allein. Menowin Fröhlich - bekannt aus DSDS folgt ihr kurz darauf. Er ist ebenfalls nicht von der Ausstattung begeistert. Seine Stimmung steigert sich jedoch deutlich, als er von Sarah erfährt, dass sie Playmate des Jahres ist. Danach versuchen die beiden die Dusche zum Laufen zu bringen - erfolglos.

Zu dem Paar gesellt sich Judith Hildebrandt. „Ich musste noch die Luft rauslassen“, stellt sie sich vor. Im Keller versteht sie sich anscheinend gut mit Menowin und Sarah. Die Dusche kriegen sie aber auch zu Dritt nicht zum Laufen. Dafür verletzt sich Menowin aber an der Hand.

Ein WM-Held, den keiner kennt

Daniel Köllerer ist ein ehemaliger Tennisspieler und will mit seine „Reizen nicht Geizen“. Schöne Frauen im im Haus sind für ihn ein Muss. Seine Spitznamen sind „Tennis Rowdy“, „Crazi Dani“, „Bad Boy“ und „Infant Terrible“. Er beschreibt sich sich selbst zudem als Alpha-Männchen und ist sich sicher, dass er PBB 2015 gewinnen wird. Er freut sich vor allem auf den Pool in der Villa. Ob er wusste, dass er in den Keller kommen wird?

Als letzter kommt ein WM-Held ins Haus: David Odonkor. Den Mann, ohne den es das Sommermärchen 2006 wohl nicht gegeben hätte. Im Keller zeigt sich der 31-Jähriger sofort als Gentleman: Zuerst begrüßt er die Damen, dann die Herren. Sarah ist auch gleich beeindruckt von dem ehemaligen Fußballer. Besonders sein Oberkörper hat es ihr angetan. Menowin findet David auch sympathisch. Aber dass es sich bei dem Kandidaten um einen WM-Helden handelt, das wusste keiner.

Im Keller wird aufgeräumt

Nachdem die Keller-Gemeinde nun vollzählig ist, gilt es nun ans Aufräumen und Matrazen finden. Zudem muss immer noch das Duschenproblem gelöst werden. Dank der gemeinsamen Geisteskraft der fünf Kandidaten ist das aber schnell erledigt: Ein Knopf musste betätigt werden.

Doch nun eröffnet sich ein neues Problem: Judith hat keinen Bikini dabei. Aber Sarah hat eine Lösung: Die beiden Frauen sollen einfach zusammen duschen und sich so bedecken. Judith ist von der Idee aber wenig begeistert.

Daniel lässt sich von alldem nicht beirren. Nachdem die Kandidaten ihre Kleider zusammengetragen haben, begibt sich der Ex-Tennisspieler in die Dusche - und das splitterfasernackt. Er lässt es auch nicht sein, sein besonderes Stück dabei gründlich zu reinigen - sehr zur Freude von Sarah.

Der Eindruck der Keller-Gemeinde

Gegen Ende der Sendung wird die Keller-Gemeinde ins Sprechzimmer geholt. David zeigt sich recht zufrieden, Sarah findet es zu dreckig. Menowin präsentiert sich währenddessen im Keller als Alleinunterhalter mit seiner "Sendung" "Keller-TV". Er hofft dabei vor allem auf Sarahs nackten Oberkörper. Beim Fitnessprogramm von David und Daniel will er aber nicht mitmachen.

Im Sprechzimmer erntet der Ex-DSDS-Teilnehmer eine Menge Applaus. Er findet das Essen zwar nicht sehr angenehm, aber teilt eine Weisheit mit dem Publikum "Durch weniger Essen, wird man satter." Zudem will "Gas geben und weitermachen." Judith fühlt sich im Keller auch "pudelwohl", ihr fehlt lediglich die Luft. Sich selbst beschreibt sie als "Mutter" der Gruppe.

Daniel lässt sich Essen Schmecken und scheint mit der Situation ganz zufrieden. Mit einem Lacher geht er zurück in den Keller.

Dann gibt es eine Zusammenfassung von Cindy aus Marzahn. Sarah findet sie hübsch, von Menowin ist sie nicht ganz überzeugt. Judith geht ihr dagegen "auf den Sack". Von Daniel ist sie auch nicht sehr begeistert. Dafür schwärmt sie von David und nennt ihn als "heimlichen Favoriten".

Auf zum Duell

Eine Neuerung in diesem Jahr ist der Kampf ums Essen: Ein Bewohner von oben kämpft gegen einen Bewohner von unten. Der Preis ist etwas besonderes als Speise. Michael soll für oben antreten und wählt als Gegner Menowin aus. Es gilt Fingerspitzengefühl zu beweisen. Die Kandidaten müssen versuchen eine gelben Würfel auf eine Mausefalle in einem engen Rohr zu legen, ohne sie auszulösen. Als Sieger geht Michael hervor. Ein enttäuschter Menowin verabschiedet sich in den Keller und erklärt die Situation. Seine Mitbewohner sind jedoch nicht wütend, sondern reagieren verständnisvoll. Als Big Brother verkündet, dass es die nächsten 24 Stunden für den Keller nur noch Wasser und Brot zu essen gibt, brechen sie sogar in Jubel aus.

Michael wird oben dagegen als Held empfangen. Kein Wunder, er liefert auch einen großen Korb mit allerhand Leckereien an. Die anschließende langatmige Beschreibung des Duells hätte er sich aber sparen können. Sogar Big Brother wurde dabei ungeduldig.

Ab in den Keller

Zum Ende der Sendung muss noch ein Bewohner von oben in den Keller. Die Zuschauer wählten den Unglücklichen aus. Es ist Desirée Nick. Nach einer emotionalen Verabschiedung geht sie in den Keller, wo sie eine ganz andere Welt erwartet. Ob sie sich da zurechtfinden wird?

 

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