Projekt in Trudering SPD zu Besuch bei ABBA

Beim Rundgang: Bezirksrätin Hiltrud Broschei, BA-Mitglied Michael Welzel, Stadtratskandidatin und BA-Mitglied Susan Beer, ABBA- Projektleiter Rupert Herzog und MdL Markus Rinderspacher. Foto: privat

Hoher Besuch: Bei einem Rundgang informiert sich die Truderinger SPD über das Arbeitsmarktprojekt in Trudering.

 

Trudering - Seit vergangenem Jahr befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Truderinger Polizeistation in der Bajuwarenstraße das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt "ABBA".

Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten informierten sich der SPD- Landtagsabgeordnete Markus Rinderspacher gemeinsam mit Bezirksrätin Hiltrud Broschei, Stadtratskandidatin Susan Beer und BA-Mitglied Michael Welzel über das Projekt "ABBA".

Projektleiter Rupert Herzog erklärte der SPD-Delegation das Konzept: "ABBA" steht für "Arbeit für Behinderte, Benachteiligte und Arbeitslose", wurde 1988 ins Leben gerufen und bietet momentan 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Berufs- und Lebensperspektive, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chancen haben.

Das Dienstleistungsangebot von "ABBA" umfasst Arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau, einen Häckseldienst, Entrümpelungen, Entsorgungsarbeiten sowie den Handel mit Altwaren und gebrauchten Büchern.

"Eine sehr sinnvolle Einrichtung", sagt MdL Rinderspacher, "sie bringt Menschen mit Behinderung und Langzeitarbeitslose wieder in strukturierte Beschäftigung und bietet ihnen eine neue Chance." Die Beschäftigten erfahren nach zumeist langer Krankheit und Arbeitslosigkeit wieder einen geordneten Tagesablauf und fassen damit neuen Lebensmut.

In der Bajuwarenstraße sind die Verwaltung sowie der Fuhrpark und die Gerätschaften der Garten- und Landschaftsbauer untergebracht. Auch der Handel von gebrauchten Büchern übers Internet wird von einem Mitarbeiter von Trudering aus abgewickelt. Er wurde für seine Tätigkeit speziell im Bereich Logistik intern qualifiziert.

"ABBA" wird gefördert durch die Landeshauptstadt München und die Agentur für Arbeit, erwirtschaftet aber auch einen Großteil seiner Aufwendungen selbst. Träger des Projekts ist der gemeinnützig anerkannte Verein Arbeitslosentreff München-West.

 

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