Pro und Contra Sendlinger Autofrei: Hat Charme - ist Schmarrn

Autos raus aus der Sendlinger Straße? AZ-Rathausreporter Florian Zick (l.) und Vizechefredakteur Thomas Müller sind unterschiedlicher Meinung. Foto: Daniel von Loeper/AZ

Die Sendlinger Straße zwischen Hackenstraße und Sendlinger Tor wird probehalber zur Fußgängerzone. Sinnvoll oder nicht - ein AZ-Pro-und-Contra.

Der Bereich zwischen Hackenstraße und Sendlinger Tor wird zur Fußgängerzone. Ende Juni soll ein einjähriger Probeversuch starten. AZ-Rathausreporter Florian Zick ist Fan des Plans, AZ-Vizechefredakteur Thomas Müller hält nichts von den Plänen der Stadt.

Pro: Hat Charme!

Man muss endlich aufhören, so zu tun, als wäre das Auto das Fortbewegungsmittel der Zukunft. In einer öffentlich gut vernetzten Stadt wie München muss nicht jeder ein Auto haben – und es muss erst recht nicht jeder damit in die City fahren. Die Sendlinger Straße den Fußgängern zu vermachen, ist deshalb genau richtig!

Als die Neuhauser Straße zur Fußgängerzone wurde, gab es auch viele Bedenkenträger. Und wer würde heute wieder Autos durchs Karlstor fahren sehen wollen? Eben: niemand!

Contra: Ist Schmarrn!

Tja, jetzt kommt es also, das neue Fußgängerzonenteilstück in der Sendlinger Straße. Um die Aufenthalts- und Lebensqualität“ zu verbessern, so die Begründung. Weil sie ja sooo schlecht ist, in dieser Straße. Kein Wunder: Da fahren ja Autos! Und Radler! Und das sogar gleichzeitig! Ein unhaltbarer Zustand...

Jetzt also: Her mit der Zone! Die Fußgänger dürften aufatmen – falls sie nicht von den Ausnahmeregelungsautos, die ja weiterhin reinfahren dürfen, umgenietet werden.

Was für ein Schmarrn!


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