Prinz Carl Philips Verlobte Sofia Hellqvist: Ist sie zu billig für Schwedens Palast?

Überglücklich geben Sofia Hellqvist und Prinz Carl Philip ihre Verlobung bekannt Foto: Facebook/Kungahuset.se

Vom Bikini-Model zur Prinzessin: Für Sofia Hellqvist wird dieser Traum Wirklichkeit. Am 27. Juni gab Prinz Carl Philip (35) seine Verlobung mit der 29-Jährigen bekannt. Doch kann sich das ehemalige Model damit endlich von ihrer freizügigen Vergangenheit lösen?

 

Hat Sofia Hellqvist (29) das Zeug zur Prinzessin? Diese Frage stellen sich derzeit nicht nur die Schweden. Auch wenn die Verlobung von Prinz Carl Philip (35) mit Sofia Hellqvist bereits von langer Hand abzusehen war, ihre Vergangenheit scheint die 29-Jährige nicht so einfach abschütteln zu können.

"Wollen wir wirklich, dass ein Pornostar Schweden repräsentiert?", lautet nur einer von vielen giftigen Kommentaren auf Facebook. Sofia verdiente während ihres BWL-Studiums ihr Geld unter anderem als Bikini-Model. Für das Männermagazin "Slitz" ließ sie sich etwa nur im Bikini-Höschen ablichten - die blanken Brüste bedeckte eine Boa Constrictor. Für ein Foto-Shooting mit dem Star-Fotograf Antoine Verglas ließ sie sogar alle Hüllen fallen.

Auch im Fernsehen war die 29-Jährige zu sehen. 2005 nahm sie an der Reality-Show "Paradise Hotel" teil, in der eine Gruppe von Single-Frauen und -Männern darum konkurrierten, bis zum Ende der Show in einem Luxus-Hotel in einer Traumlocation bleiben zu dürfen - nicht gerade das Idealbild einer künftigen Prinzessin.

Doch die 29-Jährige arbeitet seit Jahren hart an ihrem Image. Kennengelernt hatte sie den Prinzen bei einem Mittagessen mit gemeinsamen Freunden. "Wir haben uns schüchtern angenähert und wussten, dass es klick gemacht hat", erzählte Sofia Hellqvist unlängst der "Dalarna Tidning". "Jeder, der Carl Philip kennenlernt, der weiß sofort, dass er eine unglaublich bescheidene, warme und freundliche Person ist. Das kann man direkt in seinen Augen sehen und wer kann da widerstehen."

Fünf Jahre sind seit ihrem ersten Kennenlernen mittlerweile vergangen, Jahre, in denen Sofia viel investiert hat. Ihre geliebten Miniröcke und tiefen Dekolletés verbannte die Schwedin aus ihrem Kleiderschrank, orientierte sich in ihrer Garderobe mehr und mehr an ihren Schwägerinnen in spe Kronprinzessin Victoria und Prinzessin Madeleine. Doch trotz all ihrem Bemühen: Der Wandel zur eleganten Lady will ihr noch nicht ganz gelingen. Die Haare sind für ihren hellen Teint einen Tick zu schwarz und viele ihrer maßgeschneiderten Kostüme wirken an ihr wie eine Verkleidung. Mit dem Einzug in den Palast und den damit verbundenen Privilegien dürfte aber auch das sicherlich bald der Vergangenheit angehören.

Doch nicht nur optisch zeigt sich die 29-Jährige von einer neuen Seite. Nur kurz nachdem sie mit dem Prinzen zusammen gekommen war, gründete sie 2010 die Kinder-Wohltätigkeitsorganisation Project Playground in Kapstadt. Zudem arbeitete sie auch als Freiwillige in einem Kinderheim in Ghana.

Langsam aber sicher eroberte sie damit nicht nur das Herz der schwedischen Bevölkerung, auch die königliche Familie warf schließlich ihre Bedenken über Bord. "Ich freue mich so sehr für meinen Bruder und Sofia, seine zukünftige Frau", schrieb etwa Prinzessin Madeleine auf ihrer Facebook-Seite nach der offiziellen Verkündung ihrer Verlobung.

Die Traumhochzeit soll im Sommer 2015 stattfinden. Weitere Details sind aber noch nicht bekannt.

 

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