Premiere von "Morgan Freeman"-Serie Promis feiern Party in der Allerheiligen-Hofkirche

Bei der Party in der Allerheiligen-Hofkirche ging es dieses Mal über den Smalltalk hinaus. Die Bilder. Foto: National Geographic Channel

Promi-Auflauf in der Allerheiligen-Hofkirche: Anlässlich der Premiere von „Morgan Freeman’s Story of God“ haben Mariella Ahrens, Janina Hartwig und Co. über Gott und ihren Glauben gesprochen.

 

München - Eine Party mit Tiefgang! Bei der Premierenfeier von „Morgan Freeman’s Story of God“ (auf National Geographic Channel ab 10.04.) in der Allerheiligen-Hofkirche ging es mal einen abendlang nicht um den üblichen Party-Smalltalk. Entsprechend dem Filmmotto sinnierten spirituelle Experten, unter Anleitung von Moderator Max Moor, mit interessierten Promis rund ums Übernatürliche.

Dabei enthüllte Mariella Ahrens, die sich erst vor neun Jahren zusammen mit Tochter Lucia taufen ließ, ihre Vorliebe für mediale Sitzungen. „Ich habe unlängst eine Seelenrückführung mitgemacht, dabei kaum raus, dass ich ein russisches Bauernmädchen mit langen blonden Haaren im 18. Jahrhundert war. Ich finde es spannend sich mit solchen Themen zu beschäftigen, ich glaube an Schicksal und an ein Leben nach dem Tod.“

Etwas skeptischer, ausgerechnet Berufs-Nonne Janina Hartwig, die trotz zehnjährigem TV-Nonnen-Dasein („Um Himmels Willen“) mit der Kirche nichts am Hut hat: „In der Hanna steckt zwar einiges von mir drin, aber zum katholischen Glauben bin ich wegen ihr nicht konvertiert. Als DDR-Kind wurde ich konfessionslos erzogen und bin bis heute Agnostikerin geblieben. Trotzdem glaube ich an gewisse übernatürliche Kräfte, die man sich nicht erklären kann.“ Und dann gäbe es auch noch ganz andere Kräfte, die einem zu schaffen machen können, wie die beschient humpelnde Aktrice erklärte: „Bin gerade beim Bergdoktor-Dreh sehr schmerzhaft gestürzt - Innenbandriss! Das war nichts Übernatürliches, sondern einfach nur die Schwerkraft!“

Landsmännin Stephanie Stumph ist ebenfalls konfessionslos aufgewachsen - ihr Credo: „Ich glaube an die Natur und die freie Liebe.“ Ganz im Sinne von Sven Martinek: „In Sachen Glaube halte ich es mit dem Spruch von Atomphysikers Hubert Reeves: Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, der unsichtbare Gott ist, den er verehrt.“

Weniger philosophisch, der Kollege John Friedmann, der seit ein paar Tagen stolzer Besitzer eines Motorradführerscheins inklusive James Dean-Maschine (Triumph Bonneville) ist. „Auf meinem Motorrad hätte ich den lieben Gott ganz gerne als Beifahrer. Ansonsten bin ich nicht streng gläubig. Ich glaube aber an Karma und Reinkarnation und bin daher überzeugt davon, dass die Panama-Paper-Typen im nächsten Leben echt verschissen haben.“

Über ähnlich Sinnig und Unsinniges philosophierten in der Allerheiligen-Hofkirche: Gastgeber Axel Gundolf (Programmdirektor National Geographic Channel), Michael und Karin Brandner, Lisa-Maria Pothoff, Peter Ladkani, Maximilian Allgeier, Amanda da Gloria, sowie die Experten Philosophin Dr. Rebekka Reinhard, Pamela Krischer-Teichmann (Medium mit Nahtoderfahrung), Dr. Chrstoph Benzmüller (Informatiker, der den „Gottesbeweis“ mit Hilfe von Computern bestätigt hat) und Hebamme Stephanie Struthmann.

 

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