Wegen Jérôme Boateng: Der FC Bayern teilt weiter munter gegen Paris Saint-Germain aus. Nach Sportdirektor Hasan Salihamidzic wettert nun auch Präsident Uli Hoeneß gegen die Franzosen von PSG.

München - Ordentliche Watschn aus München nach Paris: Zuerst Sportdirektor Hasan Salihamidzic, nun Präsident Uli Hoeneß – die Bayern schießen verbal weiter gegen Paris Saint-Germain.

FC Bayern: Scharfe Kritik an PSG

Nach dem geplatzten Wechselwunsch von Nationalspieler Jérôme Boateng hat der Vereinspräsident den Sportdirektor von PSG scharf kritisiert. "Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen", sagte Hoeneß dem "Kicker" mit Blick auf den Portugiesen Antero Henrique und kritisierte dessen Verhandlungstaktik: "Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltclub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten."

Angeblich bot PSG zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse für Boateng, der beim Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021 hat. Den Münchnern war das Angebot für ihren 30 Jahre alten Innenverteidiger zu niedrig. "Wir haben diese Ablöseforderung in dieser Höhe gestellt, weil wir Jérôme nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde", meinte Hoeneß. "Außerdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun."

Bernat statt Boateng

Der französische Meister mit Trainer Thomas Tuchel musste sich im Schlussverkauf mit dem Erwerb von Bayern-Reservist Juan Bernat (25) für geschätzte 15 Millionen Euro Ablöse begnügen.

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