Post auf Twitter Lady Gaga ist enttäuscht von Freunden und Partnern

Lady Gaga: Nicht alle standen wohl in schweren Zeiten hinter ihr Foto: Jon Furniss Photography/Invision/AP

Dass Lady Gagas neues Video zur Single "Do What U Want" mit so großer Verzögerung auf den Markt kommt, ist die Schuld von Leuten in ihrem Umfeld, die sie falsch beraten hätten.

 

"Millionen von Dollar sind für manche Menschen nicht genug. Sie wollen Milliarden. Dann brauchen sie Billionen. Ich war manchen Menschen nicht genug. Sie wollten mehr" - dieses Fazit zieht Lady Gaga (27) in einem Post auf ihrer Social-Media-Site "littlemonsters.com". In dem über 470 Zeichen langen Text entschuldigt sich die Sängerin für die Verzögerung ihres Videos zu "Do What U Want", sowie das zu späte Release des "Applause"-Clips. Die Schuld gibt sie jenen Leuten in ihrem Umfeld, die sie "betrogen, ihre Zeit und Gesundheit ernsthaft falsch gemanaged und sie alleine gelassen" hätten.

Die 27-Jährige, die aufgrund einer Hüft-OP im vergangenen Jahr mehrere Termine hatte absagen müssen, bekräftigte, dass sie ihre erfolgreichsten Videos über eine bestimmte Zeit geplant hätte, als sie ausgeruht gewesen sei und ihre Kreativität gewürdigt wurde. Bei "Applause" und "Do What U Want" sei dies anders gewesen. "Mir wurde eine Woche gegeben, um es zu planen und durchzuführen", schreibt Gaga. Das sei "sehr verheerend" gewesen.

Dank sprach sie hingegen den Fotografen und Designern aus, die "stets zu mir standen und sicher gestellt haben, dass meine Fans nichts von den Szenen hinter der Bühne mitbekamen". Nach ihrer Operation sei sie jedoch nicht mehr in der Lage gewesen, den Schaden selbst zu kontrollieren.

Auch ihr Label sei nicht im Bilde über die Vorgänge gewesen. Die kommenden Wochen seien für ihr sie und ihr Album "ARTPOP" eine Art Neustart, da "jene, die sich nicht um 'ARTPOP' gekümmert haben, nun fort sind und die Träume, die ich geplant habe, nun Früchte tragen können". Niemals habe sie gedacht, dass Leute, die sie Freunde und Partner nannte, sich so wenig um sie kümmern würden, als sie es am nötigsten hatte.

Wen genau die Musikerin in ihrem offenen Brief anspricht, wird nicht deutlich. Jedoch hatte sie sich erst im vergangenen Jahr von ihrem langjährigen Manager Troy Carter getrennt.

 

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