Posse um TV-Experten Lehmanns Trainer-Story: Reinders war's auch nicht

Lange her: Schalke-Torwart Jens Lehmann ist am 4. März 1989 am Boden zerstört, nachdem der Braunschweiger Dirk Holdorf in der Zweitliga-Partie das siegbringende 1:0 für die Eintracht erzielt hat. Foto: Imago

Die dubios-kuriose Episode rund um einen Irrtum von TV-Experte Jens Lehmann geht weiter: Dass es bei seiner Trainer-Verwechslung nicht um Horst Hrubesch ging, steht fest. Doch auch der angeblich richtige Coach kann sich an den Vorfall nicht erinnern.

 

München - Der Ex-Nationalkeeper gab sich nach seinem verbalen Fauxpas geläutert: Jens Lehmann entschuldigt sich nach der kuriosen Verwechslung von Horst Hrubesch, gesteht seinen Fehler ein. Doch damit nicht genug: Auch der angeblich richtige Coach Uwe Reinders weiß von nichts.

Was war passiert?

Der frühere Torhüter hatte vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Tschechien (3:0) erklärt, Horst Hrubesch sei ihm erstmals bei einer unglücklichen Schalker Niederlage in Braunschweig 1989 über den Weg gelaufen.

"Ich war 19 Jahre alt, habe eine sehr gute Partie gemacht - bis zur 89 Minute. Dann habe ich einen Fehler gemacht, wodurch wir 0:1 verloren haben. Danach kam Horst Hrubesch zu uns in die Kabine und hat mich jungen Kerl getröstet", sagte Lehmann bei RTL.

Das hatte Hrubesch allerdings verneint. "Ich war nie Trainer in Braunschweig", sagte Hrubesch. Tatsächlich saß auf der gegnerischen Trainerbank damals allerdings Reinders. Lehmann gab anschließend zu: "Ich war jahrelang felsenfest davon überzeugt, dass es Horst Hrubesch war. Da lag ich wohl falsch und kann ihm nicht widersprechen."

Nun wiederum betont Reinders, dass er nichts von dem Vorfall im März 1989 wisse. "Ganz ehrlich: Das sagt mir nichts. Weder an das Spiel noch an Jens Lehmann und Trost in der Kabine kann ich mich erinnern", sagte der ehemalige Trainer der "Bild"-Zeitung.

Was hat Herr Lehmann damals nun tatsächlich erlebt? Fortsetzung folgt?

 

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