Poschner und Rejek in München Deadline für die Drittliga-Lizenz

Die Löwenbosse unter sich: Gerhard Poschner und Markus Rejek. Foto: sampics

Die Spieler des TSV 1860 blicken dem Abstiegsendspiel in Kiel entgegen. Derweil bereiten Gerhard Poschner und Markus Rejek den Verein auf den Worst Case vor.

 

München - Seine Abwesenheit im Hamburger Steigenberger Hotel wurde bereits als Hinweis auf seinen Abschied gedeutet. Die Gerüchte gingen sogar so weit, dass Sportchef Poschner auf Bitten der Mannschaft nicht in der Hansestadt sei. 

Die Wahrheit lag eher an genau dem, wogegen die Spieler am Freitagabend in Kiel kämpfen: am drohenden Abstieg in die Dritte Liga. Denn bis Donnerstag musste 1860 die Auflagen für die Drittliga-Lizenz erfüllen, die Unterlagen beim DFB einreichen.

Daran arbeiteten nach AZ-Informationen die Geschäftsführer Poschner und Rejek noch am Donnerstag in der Geschäftsstelle in München. Auch Investoren-Vertreter Noor Basha war noch an der Grünwalder Straße.

Klar ist, dass die Löwen erhebliche Auflagen zu erfüllen hatten, um im Abstiegsfalle überhaupt die Spielgenehmigung für die Dritte Liga zu erhalten. Eine wichtige Rolle hat dabei wohl auch der Verkauf von Julian Weigl an Borussia Dortmund gespielt. Die kolportierten 2,5 Millionen Euro, die auch im Abstiegsfalle für den U20-Nationalspieler fließen werden, sind überlebenswichtig für den klammen TSV.

 

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