Pop-Star schickt Anwalt vor Justin Bieber lässt Gerichtsanhörung sausen

Ließ seine Fans warten: Justin Bieber Foto: Richard Shotwell/Invision/AP

Bei so vielen Gerichtsterminen muss man Abstriche machen: Eine Anhörung in Toronto ließ Justin Bieber am Montag ausfallen, zahlreiche Fans warteten vergeblich auf den Sänger. Unterdessen machen ihm neue Videos Ärger.

 

Toronto - Der Herr zog es vor, nicht zu erscheinen: Skandal-Teenie Justin Bieber (20, "Believe") ist am Montag nicht zu einer Anhörung vor Gericht ins kanadische Toronto gekommen. Stattdessen schickte er seinen Anwalt Seth Weinstein vor. Dem Gericht war's egal, Bieber musste nicht persönlich vor Ort sein. Zahlreiche Fans allerdings, die laut dem "Calgary Herald" vor dem Gebäude auf ihren Liebling gewartet hatten, zogen enttäuscht wieder ab. Bieber soll Ende 2013 einem Chauffeur mehrmals auf den Hinterkopf geschlagen haben. Dieser stoppte daraufhin den Wagen und rief die Polizei. Der vermeintliche Schläger verschwand demnach, bevor die Polizei eintraf.

In den vergangenen Wochen und Monaten war Bieber immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er bewarf das Haus eines Nachbars in Los Angeles mit Eiern, wurde er in Miami angetrunken und unter Drogeneinfluss bei einem illegalen Straßenrennen festgenommen. In Miami wirft ihm ein Paparazzo vor, Leibwächter auf ihn gehetzt und eine Speicherkarte gestohlen zu haben.

Von der Anhörung zu eben jenem Paparazzo-Fall sind nun Videos aufgetaucht, die Bieber ziemlich unverschämt und schnippisch im Gespräch mit dem Ankläger zeigen. Als der ihn danach fragt, ob er jemals mit On-Off-Freundin Selena Gomez (21) über lästige Fotografen gesprochen habe, wird der Pop-Sänger regelrecht ungehalten. "Fragen Sie mich nie mehr nach ihr", schimpfte er mehrmals mit erhobenem Zeigefinger.

 

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