Irre Verfolgungsjagd Flugbegleiter stellen dreisten Supermarktdieb

Die alarmierte Polizei konnte den Supermarktdieb festnehmen (Symbolbild). Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Zwei Flugbegleiter aus Singapur haben einen dreisten Supermarktdieb gestellt. Der Mann hatte 500 Euro aus einer Kasse entwendet – und versuchte, sich mit Schlägen zu wehren.

 

Altstadt - Mit einem Pfand-Bon marschiert der Münchner am Donnerstagnachmittag gegen 17.25 Uhr an die Kasse des Edeka-Marktes im Stachus Untergeschoss. Als eine Mitarbeiterin die Kasse öffnet, greift der Arbeitslose sofort zu. 

Noch bevor die Kassiererin reagieren kann, greift sich der Dieb 500 Euro und läuft aus dem Laden. Zwei Flugbegleiter aus Singapur waren zufällig in der Nähe. Sie wollten ihre Einkäufe bezahlen, als sie Zeuge des Diebstahls wurden. 

Dieb will Verfolger mit Schlägen anhalten

Der 30-Jährige und sein zwei Jahre älterer Kollege zögerten nicht, sie verfolgten den Dieb quer durch den Laden, die Rolltreppe hoch. Dort drehte sich der 42-Jährige plötzlich um und griff seine beiden Verfolger an. Er schlug mit der Faust nach den Flugbegleitern. Doch er verfehlte die Männer. Er rannte bis zur Oberfläche. Erneut verteidigte er seine Beute, in dem er nach den Asiaten schlug. Wieder konnte er keinen Treffer landen. 

Der Münchner lief von der Sonnenstraße in die Adolf-Kolping-Straße. Die Flugbegleiter ließen nicht locker. Als sie den Dieb erneut einholten, schlug dieser wieder zu. Die Flugbegleiter packten den Dieb und hielten ihn fest. Passanten, die zufällig in der Nähe waren, nahmen die Geldscheine.

Wenig später traf eine Polizeistreife ein. Bei dem Handgemenge mit den Verfolgern erlitt der Dieb einige Schürfwunden. Der Mann ist wegen Diebstahl und Drogendelikten polizeibekannt.

 

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