Polizei nimmt Club hoch 30 Festnahmen bei Drogen-Razzia in Disco

Bei einer Razzia in Berg am Laim fand die Polizei mehrere illegale Substanzen bei Discogästen. (Symbolbild) Foto: dpa

Amphetamine, Ecstasy, Kokain, Marihuana - sogar Crystal-Meth: Bei einer Razzia in einer Münchner Disco beschlagnahmte die Polizei eine große Menge illegaler Substanzen. 30 Leute wurden festgenommen.

 

Berg am Laim - 173 Partygäste und Angestellte in einer Diskothek in Berg am Laim wurden am frühen Sonntagmorgen von der Polizei nach Drogen durchfilzt. Die Polizei hatte Hinweise darauf, dass viele Gäste in dem besagten Club massiv gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen - und das schon seit geraumer Zeit.

Wie die Polizei berichtet, war es in dem Club keine Besonderheit, wenn Gäste Drogen ganz offen auf der Tanzfläche oder an der Theke konsumierten. Weder Clubbetreiber, noch Türsteher hätten jemals versucht die Konsumenten von ihrer Tat abzuhalten oder gar aus dem Club zu schmeißen.

Mit einem Durchsuchungsbeschluss der Staatswanwaltschaft rückte die Polizei mit Unterstützungskräften am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr zu einer Razzia an. Die Beamten überraschten die Feiernden und auch die Bediensteten des Lokals während einer „After Hour“-Party und filzten die 173 Personen nach Drogen.

Bei der Kontrolle wurden verschiedenste Rauschgifte, wie Amphetamin, Crystal, Ecstasytabletten, Kokain, Marihuana und weiteres Rauschgift gefunden und sichergestellt.

Insgesamt wurden 30 Personen vorläufig festgenommen. Dazu zählt auch die Festnahme eines Mannes, der den Anweisungen der Polizeibeamten nicht folgen wollte und Widerstand leistete. Ein weiterer Mann, der sich vor dem Lokal befand und von der Kontrolle eigentlich nicht betroffen war, beleidigte die eingesetzten Beamten so massiv, dass er ebenfalls vorläufig festgenommen wurde.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sämtliche festgenommene Personen wieder entlassen. Die Aktion zeigte nachhaltige Wirkung auf den verantwortlichen Betreiber des Clubs, da er sich bereits an das Rauschgiftdezernat wandte und um ein „Kooperationsgespräch“ bat.

 

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