Politischer Aschermittwoch in Passau Starke Gesten bei der CSU: Einmarsch der Gladiatoren

Politischer Aschermittwoch der CSU in Passau - die Bilder aus der Dreiländerhalle Foto: Jörg Koch, dapd

Tosender Applaus für Edmund Stoiber und Horst Seehofer, eine Klatsche für die SPD: In der Passauer Dreiländerhalle hat die CSU ihren Politischen Aschermittwoch begonnen.

 

Passau - Die Parteien haben am Vormittag in Niederbayern ihre traditionellen Aschermittwochs-Treffen begonnen. Begleitet von Marschmusik zogen Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber unter dem Jubel tausender Anhänger in die Dreiländerhalle ein. Erst soll Stoiber sprechen, dann ist die Rede von Seehofer geplant.

Zunächst aber hat Niederbayerns CSU-Bezirkschef Manfred Weber bei der Aschermittwochs-Kundgebung das Wort. Er nutzt es zu spöttischen Bemerkungen über die SPD. Vor deren Spitzenkandidaten bei der Bundestags- und der Landtagswahl brauche die Union keine Angst zu haben, sagte Weber am Vormittag als erster Redner in der Dreiländerhalle. Denn mit Peer Steinbrück und Christian Ude seien die Umfragewerte der Sozialdemokraten „in den Keller“ gegangen.

Weber fügte unter großem Applaus hinzu: „Diese beiden Politiker der Vergangenheit werden in Bayern und in Deutschland keine Zukunft haben!“ 

 

0 Kommentare