Politiker-Derblecken 2017 So fies war der Nockherberg in den letzten 20 Jahren

, aktualisiert am 06.03.2017 - 15:40 Uhr
Ob Django Asül oder Luise Kinseher als Fastenprediger auftreten, ist egal: Beim Derblecken bekommen Politiker aller Parteien ihr Fett weg. Foto: dpa

Im letzten Jahr waren zwei CSU-Damen so beleidigt, dass sie heuer nicht mehr kommen werden: Eine kleine Auswahl der besten Sprüche vom Nockherberg der letzten zwanzig Jahre.

 

München - Von Jakob Geis, dem Erfinder des Derbleckens, bis zu Luise Kinseher, der heutigen Mama Bavaria: 17 Festredner hat es seit 1891 beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg schon gegeben. Nicht jeder Spruch war ein Treffer, und nur die wenigsten Politiker werden sich ihre personalisierte Schelte wirklich zu Herzen genommen haben. Aber die meisten haben schon ziemlich lustig geschaut.

Zwei CSU-Damen kommen dieses Jahr nicht

Im lezten Jahr allerdings fühlten sich Barbara Stamm und Emilia Müller (beide CSU) dermaßen durch den Kakao gezogen, dass sie ihre Teilnahme für dieses Jahr noch vor Ort gekündigt haben. Einige andere Politiker hingegen wurden für den Nockherberg 2017 erst gar nicht eingeladen.

"Nur zwei haben eine lebenslange Eintrittskarte: Christian Ude und Edmund Stoiber", sagte Brauerei-Chef Andreas Steinfatt neulich in einem Interview.

Wir haben im Archiv gekramt und aus den vergangenen 20 Jahren die schönsten, witzigsten und treffendsten Sprüche herausgesucht, die sich die Damen und Herren aus dem Politikbetrieb gefallen lassen mussten. Einige der Derbleckten sind schon nicht mehr im Amt, andere hingegen nach wie vor aktiv.

Einen Anspruch auf Vollständigkeit gibt es nicht. Dafür ist’s witzig.

Wie gut kennen Sie sich aus? Das AZ-Quiz zum Politiker-Derblecken am Nockherberg:

 
 

12 Kommentare