Pokalfinale gegen Dortmund Bayern gegen BVB: Chelsea-Coach schaut genau zu!

Chelsea-Coach Di Matteo will die Bayern beim Pokalfinale genau beobachten. Foto: imago/dpa

Chelsea-Trainer Di Matteo will den FC Bayern beim Pokalfinale gegen Dortmund unter die Lupe nehmen und hofft auf ein "geteiltes Stadion" beim Finale am 19. Mai.

 

London – Chelsea-Trainer Roberto di Matteo hat nur noch das Finale der Champions League im Kopf. „Ich widme meine ganze Zeit der Vorbereitung auf Bayern München“, wurde der Italo-Schweizer am Samstag auf der Homepage des FC Chelsea zitiert. Die letzte Gelegenheit, die Münchner vor dem Finale am kommenden Samstag in deren Stadion noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen, wollte sich Matteo auch nicht entgehen lassen.

Di Matteo kündigte an, dass er sich das Endspiel um den DFB-Pokal am Samstagabend in Berlin zwischen den Bayern und Borussia Dortmund anschauen wollte. Bei einer Flugzeit von anderthalb Stunden von London nach Berlin dürfte das auch kein Problem sein.

Auch die beiden Halbfinal-Partien der Münchner in der Champions League gegen Real Madrid sowie die Gruppenpartien habe er sich angeschaut, berichtete der 41-Jährige. Kein Wunder, dass er die vermeintlichen Stärken und Schwächen des künftigen Kontrahenten auch schon ausgemacht haben will.

„Die Stärken sind – wie alle wissen – dass sie mit Gomez, Ribéry, Robben und wohl auch Müller ein sehr technisches Team mit viel Schnelligkeit haben. Das ist sehr gefährlich“, sagte di Matteo. „Aber sie haben auch Schwächen – wie jede Mannschaft. Ich werde nicht verraten, welche.“

Bedenken wegen des Heimvorteils der Bayern hat di Matteo nicht. „Ich weiß, das Spiel ist in München, aber das Stadion wird geteilt sein“, sagte der Übergangscoach der Londoner in der Hoffnung auf große Unterstützung durch die eigenen Fans.

Bei der Generalprobe der „Blues“ für das mit Spannung erwartete Finale der Königsklasse geht es indes um nichts mehr. Die Londoner empfangen an diesem Sonntag zum Abschluss der Premier-League-Saison die bereis abgestiegenen Blackburn Rovers. Schon vor der Partie stand die Mannschaft von Übergangstrainer di Matteo als Sechster fest. Um im kommenden Jahr auch in der Champions League zu spielen, muss ein Sieg gegen die Bayern her.

 

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