Auf diesen ehemaligen Militärflächen in Oberföhring entstehen die neuen Münchner Quartiere - auch geförderte Wohnungen sind geplant. 

Oberföhring - Sie nehmen langsam Form an, die neuen Münchner Quartiere, die auf ehemaligen Militärflächen entstehen. Besonders im Prinz-Eugen-Park in Oberföhring kann man derzeit beobachten, wie gehämmert und gebohrt wird.

Ein Bauprojekt hat gerade Richtfest gefeiert. Der Bauverein Haidhausen baut an der Ruth-Drexel-Straße Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, insgesamt 69. Im Juli hatte die Genossenschaft, die es seit 1919 gibt, das 4.000 Quadratmeter große Areal für 3.709.088 Euro von der Stadt erworben. Neben den Wohnungen, die alle eine Terrasse oder einen Balkon haben werden, wird es einen Gemeinschaftsraum und ein Musikzimmer geben. Kinder können auf den Grünflächen um das Haus spielen. 18,3 Millionen Euro werden investiert. Bis Sommer 2019 soll alles fertig sein.

Hälfte der 1.800 Wohnungen sind gefördert

Doch nun war erst einmal Richtfest. Stadträtin Bettina Messinger, die in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter (beide SPD) an der Veranstaltung teilnahm, sagte: "Sie können stolz darauf sein, was hier geschaffen wurde." Hier entstehe bezahlbarer Wohnraum – das sei auch im Sinne des Namensgebers für das Quartier: "Prinz Eugen hatte auch eine soziale Ader und war bereits zu Lebzeiten sehr populär."


Auch an der Schule für das Quartier wird schon gebaut. Immerhin werden hier einmal mehr als 4000 Münchner leben.

Die Hälfte der 1.800 Wohnungen, die auf dem etwa 30 Hektar großen Areal entstehen, sind geförderte Wohnungen. Dazu kommen weitere 30 Prozent im sogenannten konzeptionellen Mietwohnungsbau, die ebenfalls eine niedrigere Miete als auf dem freien Markt haben werden. Mehr als 4.000 Menschen werden in dem Quartier leben, wenn alles einmal fertig ist.