Planung in Schwabing Stadt zeigt erste Skizzen für den Elisabethmarkt

Mehr Platz zwischen den Ständen, der für eine gemütliche Atmosphäre sorgt? Die Skizze zeigt, wie der Elisabethmarkt gestaltet werden könnte. Noch ist alles offen. Foto: Skizzen von Bogevischs Buero

Die Planungen für einen Neubau am Elisabethmarkt in Schwabing schreiten voran. Demnächst wird der Stadtrat über die Vorplanungen entscheiden. Skizzen zeigen, wie der neue Markt aussehen könnte.

 

Schwabing - Gemütliche Tische und Stühle zwischen den Ständen, eine breite Flaniermeile, die zugleich als Feuerwehrzufahrt dient: Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie schon mal Möglichkeiten der Gestaltung aufgezeigt. Anfang 2017 wird die Studie dem Stadtrat vorgestellt, danach kann es an konkretere Planungen gehen. Denkbarer Baubeginn: "Frühestens 2019/20", sagt der Sprecher des Kommunalreferats, Bernd Plank.

Skizzen orientieren sich am alten Bestand

Der neue Markt soll sich am alten Bestand orientieren (AZ berichtete). Derzeit stehen 23 kleine Steinhäuschen auf der Fläche, die allesamt abgerissen werden sollen. Stattdessen könnten dann neun größere Häuser entstehen, in denen dann jeweils drei oder vier der insgesamt 24 Händler untergebracht werden. "Im Moment sind die Planungen aber noch reine Gedankenspiele", betont Plank.

Neubau soll Rahmenbedingungen für Händler verbessern

Die Stadt versucht damit, einen Spagat hinzubekommen zwischen der Forderung, das Stadtbild nicht allzu sehr zu verändern - und gleichzeitig ein zeitgemäßes Bauprojekt hinzubekommen. Stichwort geringerer Energieverbrauch, Klimaanlagen oder bessere Lagerbedingungen für die Lebensmittel. Denn auf dem Markt wird viel Obst, Gemüse und Fleisch angeboten. "Die Rahmenbedingungen für die Händler verbessern sich damit massiv", so Plank.

Zwar würden die Mieten entsprechend steigen. Die Stadt geht aber davon aus, dass die Mehrkosten sich einigermaßen ausgleichen lassen: Die neuen Gebäude versprechen Energieeinsparung und geringere Kosten für die Vorratshaltung. Was der ganze Bau kosten sollte, ist noch völlig unklar. "Der Finanzrahmen wird Teil des nächsten Planungsschrittes sein", so Plank.

Während der Bauzeit soll der Elisabethmarkt an das nördliche Ende der Arcisstraße ziehen. Die Händler können dann in ausgebauten Containern ihre Waren feilbieten. Die Stadt will allen Geschäftsleuten eine Rückkehr in den Neubau anbieten. Wie viele von ihnen dieses Angebot annehmen werden, ist noch nicht absehbar.

Der Grund für die Neugestaltung des Platzes sind die Steinhäuschen, die laut Stadt stark sanierungsbedürftig sind.

 

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