PK vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt Pep Guardiola: "Können Meisterschaft noch verlieren"

Pep Guardiola spricht auf der Pressekonferenz des FC Bayern München über den Riesenvorsprung in der Liga, die Fitness von Arjen Robben, Franck Ribéry und Co. und schwärmt von seiner Zusammenarbeit mit Matthias Sammer.

 

Die Pressekonferenz mit Pep Guardiola zum Nachlesen:

12.32 Uhr: Was hält er von Pizarro? "Ich habe es in New York gesehen, immer wenn Jupp ihn hat spielen lassen. Er ist ein spezieller Spieler. Ich kann mir vorstellen, wie gut er mit 26, 27 war. Er ist immer zufrieden, wenn er einen Ball hat, wenn er trainieren kann. Die 30 Minuten in Stuttgart hat er super gespielt. Er ist immer gefährlich im Sechzehner. Seine Rolle in der Mannschaft ist wichtig, wenn er das versteht, dass er nicht immer spielen kann, ist das gut." Schlusswort!

12.29 Uhr: Wie geht's Javi? "Er hat noch ein bisschen Schmerzen. Es ist schade. Er hat super trainiert in Katar und dann im letzten Spiel in Salzburg hat er einen Schlag bekommen. Ich hoffe, er kommt in den nächsten Tagen oder kommende Woche zurück."

12.28 Uhr: Morgen mal wieder ein Heimspiel. Freut er sich? "Das ist gut. Es war eine lange Zeit, Hamburg war das letzte Spiel, vor Marokko. Ich freue mich, wieder in der Allianz Arena spielen zu können."

12.25 Uhr: Sein Verhältnis zu Matthias Sammer? "Ich freue mich, mit ihm zu arbeiten. Er hat mir sehr viel geholfen. Er ist ein Superprofi. Er hilft mir, die Bundesliga zu verstehen. Er ist ein Superkollege. Ich weiß, dass er mich immer unterstützen wird. Für mich ist er sehr, sehr wichtig. Wenn der Vorstand mich nach meiner Meinung fragt: Ich will keine andere Person als Matthias neben mir. Aber das hängt von dem Ergebnis ab. Ist das Ergebnis gut, sind auch Matthias und Pep gut." Fühlt er sich hier wohler, als er gedacht hat? "Nein - ich wusste, dass es kompliziert wird, mit der Sprache, die Mentalität kennenzulernen. Ich habe Leute, die mich unterstützen, das ist das wichtigste für mich."

12.24 Uhr: Was sagt er über Kroos' Verhalten nach der Auswechslung? "Ich habe mit der Mannschaft darüber gesprochen, als wir angefangen haben. Sie kennen meine Meinung. Ich brauche noch ein bisschen Zeit, um meine Spieler kennenzulernen. Aber für mich ist das kein Problem."

12.22 Uhr: Hat er mit der "falschen Neun" eigentlich einen Trend gesetzt? "In Deutschland hat man immer mit einem echten, großen, starken Stürmer gespielt. Das ist hier nicht kulturell."

12.21 Uhr: "Wir brauchen alle auf Top-Niveau, um Titel zu gewinnen. Ich muss in der Mannschaft rotieren, sonst können wir nicht um die Titel kämpfen. Wir hatten sehr viele Probleme, sehr viele Verletzte. Wir brauchen den ganzen Kader."

12.18 Uhr: Was sagt er zu den Vorwürfen von Watzke aus Dortmund? Mediendirektor Hörwick stellt klar: Die Sätze seien nicht in diesem Zusammenhang gefallen, Dortmund habe angerufen und die Zeitung, die diese Watzke-Sätze veröffentlicht hat, habe das korrigiert. Komisch - die Zitate sind weiter so online. Aber was sagt er? "Ich bin Trainer, meine Rolle ist eine komplett andere. Welche Spieler wir kaufen, hängt von Matthias Sammer und Kalle Rummenigge ab."

12.17 Uhr: Was machen die Rekonvaleszenten? "Gestern habe ich mich Basti gesprochen. Es geht ihm viel, viel besser, aber er kann noch nicht mit uns trainieren. Franck und Arjen haben sehr gut trainiert. Morgen haben wir nochmal Training, dann werden wir sehen und entscheiden."

12.16 Uhr: Abwehr? "Sie ist gut, viel besser. Noch nie in meiner Karriere hat meine Mannschaft nach 18 Spielen nur neun Tore zugelassen. Das ist alles sehr gut."

12.15 Uhr: Was sagt er zu Matchwinner Thiago? "Die Leute hier kannten ihn noch nicht so gut. Aber ich brauche nicht dieses Traumtor, um seine Qualitäten zu kennen. Er muss sich noch verbessern! In der ersten Halbzeit hat er nicht gespielt, wir hatten viele Ballverluste. Aber er hat eine große Persönlichkeit. In Dortmund kam er nach zwei Monaten Pause auf den Platz und hatte keine Angst. Das ist eine seiner großen Qualitäten. Nicht nur dieses Supertor. Er schießt nicht so viele Tore."

12.11 Uhr: Kann noch was passieren in der Liga? "Ja. Wir können die Bundesliga noch verlieren. Natürlich. In Stuttgart haben wir erst in der 93. Minute gewinnen. Und als es noch 1:1 stand, hatte Werner eine große Torchance. Manuel hat gut gehalten. Wir hätten verlieren können. Und wenn das gegen Stuttgart passieren kann, kann das auch gegen Frankfurt passieren. Und ich kann mir vorstellen, wie es in Nürnberg wird, wie gefährlich dieses Spiel ist. Vielleicht sind die Spieler im Kopf dann schon in Hamburg, beim Pokal, oder in London, bei der Champions League. Wir können verlieren, ein Spiel, zwei Spiele, drei Spiele. Mein Respekt vor Leverkusen, Dortmund und Gladbach ist sehr hoch. Ruhig bleiben ist der beste Weg." Vorsichtiger Pep.

12.10 Uhr: Mentalität ist gut im Team? "Ich finde es gut zu sehen, wie Dante, Alaba, Pizarro mit 35 Jahren, sich über das Tor gefreut haben. Das ist unglaublich, ich freue mich für diese Spieler. Wenn ich sehe, dass sie happy sind, ist das genug für einen Trainer." Ganz bescheidener Pep.

12.09 Uhr: Wie schwer wird's gegen Frankfurt? Die Beobachtung ist noch nicht abgeschlossen, sagt er. "Ich muss mir ihr Spiel gegen Hertha erst noch ansehen."

12.08 Uhr: Was muss besser werden? "No, no", sagt er, "ich war zufrieden mit unserer Performance gegen Stuttgart. Wir haben einen guten Vorsprung. Die Leute denken, es ist immer einfach und wir müssen immer 3:0, 4:0 gewinnen. Aber ich wusste, dass es schwierig wird, das habe ich meinen Spielern auch gesagt. Es wird nicht einfacher. Wir haben Stuttgart gut kontrolliert, aber nicht viele Torchancen kreiert. Aber im Allgemeinen haben wir gut gespielt."

12.05 Uhr: Da ist er, der Pep. Blauer Pulli, zivil - weil heute trainingsfrei. Frisch rasierter Schädel. Wieviel Adrenalin hat die Mannschaft noch? "Grüß Gott, Servus", sagt der Pep. "Ich weiß nicht! Ich hoffe, morgen werden wir gut trainieren. Frankfurt ist eine spezielle Mannschaft - große Geschichte, super Trainer, dynamische Spieler. Aber es ist eine Gelegenheit für drei Punkte mehr und ich hoffe wir halten den Vorsprung. Und auch eine Gelegenheit, uns weiter zu verbessern, einen Schritt nach vorne zu machen. Wir haben Champions League, Pokal - viele, viele wichtige Spiele in den nächsten Wochen."

12 Uhr: Jupp Heynckes war ja immer pünktlich. Die Transferliste der Bundesliga schließt übrigens gerade. Beim FC Bayern waren aber eh keine Last-Minute-Aktivitäten geplant.

11.58 Uhr: Mittlerweile hat Bayern in der Liga 13 Punkte Vorsprung auf Leverkusen, 17 auf Dortmund. Was Pep dazu sagt? Schau mer mal.

11.55 Uhr: Hallo und herzlich Willkommen zur Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Spiel am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt. Wir erwarten Pep Guardiola in wenigen Minuten.

 

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