Ticker-Nachlesen zum TSV 1860 Daniel Bierofka will mehr: "Wir spüren das Adrenalin!"

, aktualisiert am 22.02.2018 - 18:10 Uhr

Es geht wieder los: Der TSV 1860 startet beim 1. FC Nürnberg II in die Rest-Rückrunde der Regionalliga Bayern. Wer fällt sicher aus? Wie ist der Stand bei Michael Görlitz? Wie plant Daniel Bierofka gegen den Club? Die Pressekonferenz mit dem Löwen-Coach im Ticker zum Nachlesen.

 

München - TSV. 1860. München. Sechzge, Löwen, Giasing. Endlich wieder Fußball rund um "Münchens große Liebe".

An diesem Samstag (13 Uhr, im AZ-Liveticker) starten die Sechzger im Topspiel beim 1. FC Nürnberg II in die Rest-Rückrunde der Regionalliga Bayern. Es ist das Duell Zweiter gegen Erster.

Daniel Bierofka spricht über "Mission Aufstieg"

Doch welchen Löwen vertraut Daniel Bierofka? Wie steht es um Michael Görlitz und Nico Karger? Die Pressekonferenz mit dem Chefcoach im Ticker zum Nachlesen.

12:19 Uhr: So, das war's von der PK. Damit verabschiedet sich Bierofka wieder auf dem Pressestüberl. Besten Dank fürs Mitlesen, auf Wiedersehen!

12:16 Uhr: Bierofka brennt auf den Auftakt: "Man spürt dieses Adrenalin, das hat irgendwie gefehlt." Jeder Spieler wolle sich zeigen und präsentieren. Auch für ihn sei es wichtig, dass es nach zweieinhalb Monaten wieder losgehe. Er werde aber "den Teufel tun und diese Mannschaft jetzt unter Druck zu setzen, dass sie aufsteigen muss. Dann würde sie nur verkrampfen. Wir haben ja gesagt: Die nächsten zwei Jahre sind das Ziel. Natürlich würde ich es mir wünschen, aber nach der Hau-Ruck-Aktion im Sommer müssen wir jeden Tag froh sein, eine solche Mannschaft hier zu haben", so der 39-Jährige auf Nachfrage.

Bezüglich der Vertragsverhandlungen mit Torjäger Sascha Mölders verweist der Chefcoach auf Gorenzel. Zudem gibt's eine weitere Nachfrage über die Keeper: Das Gespräch mit dem Duo habe "vier oder fünf Minuten" gedauert, Bierofka wollte beide Keeper gleichzeitig darüber informieren. Wenn es bei Bonmann, der im Vorfeld von einer "Niederlage" gesprochen hatte, sollte er nicht die Nummer Eins werden, noch Gesprächsbedarf haben, werde der Übungsleiter nochmal mit ihm reden. Und macht Hoffnung: "Die letzte Messe ist noch nicht gelesen." Eine Torhüter-Rotation sei aber keine Option: Hiller in der Liga, Bonmann im Toto-Pokal - das ergäbe dort maximal drei Einsätze, sollten die Sechzger bis ins Finale vorstoßen.

Daniel Bierofka sorgt für Lacher

12:15 Uhr: Werden die beiden Youngster Leon Klassen oder Noel Niemann in Nürnberg schon mit von der Partie sein? "Sollte Nico Karger ausfallen, könnte das bei Noel schon passieren, dass ich ihm mit in den Bus packe", erklärte Bierofka: "Leon hat es auch überragend gemacht und mich überrascht, aber er hat mit Phillipp Steinhart und Christian Köppel zwei etablierte Spieler vor sich." Für das NLZ sei es gut, dass sich die beiden Junglöwen so präsentieren konnten - möglich, dass schon bald einer auftaucht. Kleiner Lacher, für den Bierofka sorgt: "Ich weiß gar nicht, wie viel Noel eigentlich wiegt - wahrscheinlich keine sechzig Kilo...er ist ein Leichtgewicht und hat dieses Näschen für Tore. Er lässt sich im Zweikampf noch zu einfach wegschieben, da muss er noch zulegen."

12:12 Uhr: Welches System die Sechzger spielen werden, wird Bierofka nicht verraten. Er sagt aber über das 4-4-2-System: "Das ist für mich auf jeden Fall eine Option, dabei haben Markus Ziereis und Sascha Mölders in der Vorbereitung überwiegend nebeneinander spielen können." Nun könne er zwischen dem gewohnten 4-3-3, dem 4-4-2 oder einem 4-2-3-1 entscheiden.

12:10 Uhr: Jetzt spricht der Coach über das Hinspiel: "Da hatten wir mit Timo Gebhart noch das extra Quäntchen Qualität, konnten über die Außen viel Druck über Karger, Helmbrecht und Kindsvater machen." Ebenjene Löwen (außer Kindsvater) werden nun fehlen. Bierofka gibt sich aber optimistisch: "Ich denke, dass wir an einigen Stellschrauben drehen und uns allgemein verbessern konnten. Die Devise: Die Ausfälle als Kollektiv auffangen. Bei Gebhart und Helmbrecht handele es sich um "hartnäckige Geschichten", von denen der Coach hoffe, dass sie sich so schnell wie möglich lösen lassen: „Bei Nico wird es schon besser, aber so ein Patellasehnenspitzensyndrom ist eine eklige Geschichte, da müssen wir geduldig sein. Ich hoffe, dass er in den nächsten ein, zwei Wochen auf dem Platz stehen kann.“ Bei Gebhart müsse man von „Tag zu Tag“ sehen und „hoffen, es hinzukriegen.“

12:08 Uhr: Eine Rekordkulisse wie in Augsburg wird es nicht ganz geben. Und auch nicht eine solche Stimmung, so Bierofka, da man da neben einen höheren Anzahl an Zuschauern ein kleineres Stadion gehabt habe. Aber ob es Nervenflattern gibt, wie beim 2:3 in Augsburg? Positiv für die Sechzger sei, dass man diese Vorerfahrungen bereits gemacht habe - und nun hoffentlich die Konsequenzen daraus ziehen kann.

Als Liga- Konkurrenten um die Meisterschaft habe Bierofka Bayern II, Ingolstadt II und auch den 1. FC Schweinfurt noch auf dem Zettel.

Daniel Bierofka beobachtet andere Regionalligen

12:06 Uhr: Wie geht der Coach mit der allgemeinen Situation um, dass Sechzig im Sommer vor dem Nichts stand und die Zukunft ungewiss scheint: "Das ist eher eine Frage an die Vereinsführung und Geschäftsführer Michael Scharold. Ich konzentriere mich auf den Sport. Im Sommer ging es darum, sich zu stabilisieren. Jetzt haben wir mit Günther Gorenzel einen Sportlichen Leiter dazu bekommen und müssen sehen, dass er gesamtheitlich arbeitet und die Verbindung zwischen Profibereich und NLZ näher zusammenbringt. Alles andere müssen wir auf dem Platz regeln. Die Stimmung steht und fällt mit den Ergebnissen. Wir sind Erster und haben eine gute Ausgangsposition, haben eine gute Stimmung erzeugt.  Das Wichtigste für mich ist, die Leute mit der Art und Weise unserer Spiele zu überzeugen. Wir werden sicher auch mal wieder ein Spiel unentschieden spielen oder verlieren - aber die Art und Weise ist für mich entscheidend. A propos Relegation: Die anderen Gegner habe Bierofka selbstredend „im Blick, sonst wären wir ja naiv, wenn wir uns nicht damit beschäftigen würden. Aber solange wir nicht unsere Hausaufgaben machen, brauchen wir nicht über die anderen Geschichten reden.“

12:05 Uhr: Der Coach über die Voraussetzungen: "Ich haben gehört, dass es ein vorentscheidendes Spiel sein soll. Das sehe ich nicht so. Selbst wenn wir verlieren sollten, hätten wir noch vier Punkte Vorsprung vor Nürnberg, die ja gar nicht aufsteigen wollen. Selbst, wenn Bayern II und Ingolstadt II ihre Spiele gewinnen sollten, wären es noch drei Punkte. Es ist eine gute Ausgangsposition, die wir da haben - und die wir noch verbessern können am Samstag.“ Ein positiver Start sei aber „wichtig, um mit Selbstvertrauen in die kommenden Spiele zu gehen.“

12:04 Uhr: Wie sieht es sonst mit den Personalfragen aus? "Bei Nico Karger hätte man noch versucht, den Außenstürmer nach seiner Kapselverletzung fit zu bekommen, aber: "Schwierig zu sagen, ob es reicht. Er hat noch was gespürt. Mein Wunsch ist, dass er mit auf den Platz geht. Ein Nico Karger mit 80 Prozent hilft ihm selbst und uns aber nicht weiter." Daher muss der Toptorjäger wohl noch passen - oder doch nicht? Für Neulöwe Michael Görlitz komme die Partie ebenfalls noch zu früh, aber in den kommenden Partien könne er „eine Option sein.“

12:02 Uhr: Bierofka über die Torwartfrage: "Ich wollte es eigentlich erst heute bekanntgeben, aber Marco hat es ja gestern schon erzählt. Dementsprechend wissen es ja schon alle, dass er im Tor bleiben wird. Wir haben keinen Grund gesehen, einen Wechsel vorzunehmen. Marco hat es sehr gut gemacht, aber er weiß, dass er Henne sehr nahe dran ist. Ich werde genau hinschauen. Henne hat es professionell aufgenommen, obwohl es für ihn nicht einfach ist. Er wird auch im Toto-Pokal spielen.

12:01 Uhr: Bierofka fängt an - und spricht über 12.211 verkaufte Gästetickets: "Die Kulisse ist schon außergewöhnlich. Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kulisse schonmal erlebt habe - ist schon so lange her. Wir sind froh, dass unsere Fans so eine Begeisterung verspüren."

12:00 Uhr: Bierofka ist da. Es kann losgehen.

11:50 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum AZ-Liveticker hier von Giesings Höhen. Die Medienvertretern haben sich bereits versammelt, der Protagonist fehlt noch: Gleich wird Daniel Bierofka im Pressestüberl auftauchen und erklären, wie er den Auftakt der restlichen Rückrunde bei der Club-Reserve angehen will.

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