Pflege für Haut und Haar Beauty-Tipps im Frühling

Machen Sie sich jetzt schön für den Frühling. Foto: dpa

Endlich ist der Winter vorbei und gemeinsam mit ihm verschwinden klirrende Kälte, eisige Winde und  trockene Heizungsluft. Höchste Zeit, auch die tägliche Beauty Routine auf frühlingshafte Temperaturen und mildes Wetter einzustellen. Sowohl Haut als auch Haar benötigen im Frühling eine andere Pflege als noch im Winter. Wer hierauf gekonnt reagiert, erhält schon nach kurzer Zeit ein frisches und vitales Aussehen. Unterstrichen werden kann der Frühlings-Look mit einem passenden Parfum, das die schweren Nuancen des Winters ablöst.

 

Parfum für die ersten Frühlingssonnenstrahlen

Grundsätzlich besteht ein Parfum nicht aus einer einzigen Duftkombination. In Parfümerien wird daher häufig darauf hingewiesen, einem Duft Zeit zu geben und die eigene Entscheidung für oder gegen das Parfum erst nach etwa zwanzig Minuten zu treffen. Der Grund hierfür ist die Unterteilung des Dufterlebnisses in drei verschiedene Noten. „Die Kopfnote steigt als Erstes in die Nase (häufig frische Zitrusaromen) und hält circa fünf Minuten an. Erst dann entfaltet sich die Herznote (meist blumig). Nach etwa 15 Minuten kommt die Basisnote (warme Akkorde, z. B. Moschus, Vanille, Hölzer) zum Vorschein.“ (Quelle: http://www.elle.de/beauty-beauty-parfums-und-ihre-wirkung-127266.html) Nur wer sich mit Kopf-, Herz- und Basisnote wohlfühlt, wird das neue Parfum dauerhaft und gerne tragen. Es lohnt sich, beim Kauf eines Parfums die Zusammenstellung der einzelnen Noten genau zu erfragen, da sich der Charakter des Duftes so leichter feststellen lässt. Aus diesem Grund nennt auch www.parfumdreams.de bei jedem Parfum alle Inhaltsstoffe der Herz-, Kopf- und Basisnoten. So lässt sich der individuell passende Duft bestimmen und ein jahreszeitenspezifisches Parfum finden.

Frühlingshafte Düfte dürfen gern leicht und floral sein. (Quelle: PublicDomainPictures/pixabay.com)


Doch welches Parfum ist nun das richtige für den Frühling? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da der Duft stets auch zu seinem Träger oder seiner Trägerin passen sollte. Bei Frauen sorgen beispielsweise die Noten von Rose und anderen Blumen für ein eleganteres Auftreten während herb-süße Chypre-Düfte Selbstbewusstsein suggerieren. Romantisch und verspielt wirken hingegen Parfums mit fruchtigen und pudrigen Nuancen. Damen, die sich eine erotische Ausstrahlung wünschen, greifen am besten zu Düften mit orientalischen Gewürznoten, holzigen Tönen und Kräuteranklängen. Vorsicht sollte jedoch mit schweren Parfums geboten sein, da diese das frühlingshafte Gefühl weniger gut unterstreichen.

Männer haben es im Frühling etwas leichter, denn sie können aus den Vollen schöpfen. Sportlichkeit und Dynamik suggerieren unter anderem Noten von Zitrusfrüchten, während Patchouli oder auch Zedernholz erotische Gefühle beim anderen Geschlecht wecken. Herren, die es kräftig und maskulin lieben, kommen auch an Düften mit Moschusnoten nicht vorbei.

Es lohnt sich, das eigene Parfum auch der aktuellen Jahreszeit anzupassen. Während in Herbst und Winter schwere Noten mit holzigen und würzigen Tönen für etwas Wärme sorgen, zeigen die aktuellen Frühlingsparfums, dass gemeinsam mit den Sonnenstrahlen fruchtige und frische Düfte besser ankommen. Auch ist es ratsam, das eigene Parfum im Wechsel mit einem weiteren Duft zu verwenden. Wer den Duft etwa alle drei Wochen wechselt, gewöhnt sich nicht so stark an das Parfum und ist in der Lage, den Geruch selbst besser wahrzunehmen. Dies schützt effektiv vor einer Überdosierung des Duftes.

Die richtige Hautpflege im Frühling

Zieht sich die winterliche Kälte allmählich zurück, so sollte auch die tägliche Hautpflege-Routine umgestellt werden. Die Gesichtshaut benötigt im Frühling weitaus weniger Fett, da ein solider Schutz vor kalten Winden und Frost nicht mehr notwendig ist. Gut geeignet für eine frühlingshafte Hautpflege sind leichte Tagescremes mit einem entsprechenden Feuchtigkeitsgehalt, da sie die Haut elastisch halten. Sie sollten täglich vor dem Auftragen des Make-Ups als Basis verwendet werden. Wer im Frühling komplett auf dickes Make-Up verzichten möchte, kann sich mit getönten Tagescremes behelfen. Diese liegen deutlich leichter auf der Haut und lassen ausreichend frischen Sauerstoff an die Poren.

Leichte und feuchtigkeitsspendende Cremes halten die Haut im Frühling gesund und frisch.

Leichte und feuchtigkeitsspendende Cremes halten die Haut im Frühling gesund und frisch. (Quelle: Unsplash/pixabay.com)

Mit einem regelmäßigen Peeling etwa zwei bis drei Mal die Woche werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und das gesamte Hautbild erhält ein ebenmäßigeres und frischeres Aussehen. Wer im Frühling mit Mitessern und Pickelchen zu kämpfen hat, greift am besten zu Produkten mit Fruchtsäure, da diese für eine natürliche Desinfektion der Haut sorgen.

Außerdem ist ein ausreichender Schutz vor Sonne wichtig für die Gesundheit der Haut im Frühling. Schon die ersten Sonnenstrahlen im April können sehr intensiv sein. Ein langer Aufenthalt im Garten kann dann unter Umständen für unangenehmen Sonnenbrand sorgen. Daher lohnt es sich, entweder ein Make-Up oder auch eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor aufzutragen, denn so bleibt die Haut vor Sonnenbrand und schnellerer Alterung geschützt.

Frühlingshafte Haarpracht

Auch das Haar benötigt nach einem langen Winter etwas Hilfe, um wieder gekräftigt und glänzend auszusehen. Besonders hilfreich ist es hierbei, die Haare nicht allzu häufig zu waschen, da sonst die Talgproduktion auf der Kopfhaut stärker angeregt wird. Die Folge sind Haare, die bedeutend schneller nachfetten. Auch das regelmäßige Durchführen einer pflegenden Kur ist für die Haare im Frühling eine Wohltat. Besonders bei langen Haaren sollte eine Kur nur in die Längen einmassiert werden, um starkes Nachfetten und beschwerte Haare zu vermeiden. Es genügt, die Kur einmal in der Woche durchzuführen, um Kopfhaut und Haare nicht zu überpflegen.

Haare sollten im Frühling wieder an der frischen Luft trocknen dürfen. (Quelle: RondellMelling/pixabay.com)


Wird es wieder etwas wärmer, lohnt es sich auch, gelegentlich auf den Föhn zu verzichten. Die heiße Luft trocknet das Haar unnötig aus und der Zug von Föhnbürste und Kamm strapaziert die empfindliche Struktur. Wird das Haar im Frühling jedoch sanft an der Luft trocknen gelassen und dabei vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm von Knoten befreit, kann es sich erholen und erhält wieder mehr Sprungkraft und Volumen. Wer auf das Finish mit Rundbürste und Föhn nicht verzichten möchte, lässt die Haare je nach Struktur so lange antrocknen, bis nur noch eine leichte Restfeuchte verbleibt. Dann lässt sich das Haar bestens mit lauwarmer Föhnluft trocknen und in Form bringen.

 

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