Perverser Tierquäler Vorfall in Aubing: Der Kuh-Schänder ist zurück

Arme Tiere: Der Tierquäler hat seit Juli 2014 mindestens acht Kühe geschändet. Foto: dpa

Acht Rinder hat der Unbekannte seit Juli 2014 missbraucht. Jetzt ist er erneut in den Stall eines Aubinger Milchbauern eingedrungen - obwohl die Polizei hinter ihm her ist.

 

Aubing - Den Täter zieht es stets an den Ort seines Verbrechens zurück – im Fall des Kuh-Schänders von Aubing scheint diese Volksweisheit zu stimmen: In der Nacht zum Montag drang der Sodomist erneut in den Stall des Milchbauern Georg H. ein. Doch diesmal verjagte die Landwirtsfamilie den Tierquäler, bevor er sich einem der Rinder nähern konnte.

Ende März erstattete Georg H. Anzeige bei der Polizei. Seitdem ermitteln Experten vom Kommissariat für Sexualstraftaten gegen den Gesuchten.

Trotzdem kehrte der Triebtäter in der Nacht zum Montag zurück: Gegen ein Uhr machte er sich an der Tür des alten Anbindestalls zu schaffen. Ein Geräusch weckte die Hofbesitzer. Nach AZ-Informationen stürmten der Jungbauer, sein Vater und ein Bekannter aus dem Haus – und schreckten den Eindringling auf.

Sie verfolgten ihn bis zum Ortseingang, dann war er plötzlich verschwunden. Wenig später beobachteten Anwohner mehrere Einsatzwagen auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Anwesens und einen Hubschrauber, der mit Suchscheinwerfern die Umgebung ableuchtete. Die Ermittler halten sich in diesem Fall äußerst bedeckt.

„Ich kann bestätigen, dass es in dieser Nacht in Aubing eine verdächtige Wahrnehmung gab“, so eine Polizei-Sprecherin zur AZ. Mehr werde sie aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht sagen.

Bislang gab es kaum Hinweise auf den Tier-Schänder. Landwirt Georg H. hatte zwar ein Infrarot-Kamerasystem in seinem Stall angebracht. Doch auf den Bildern war das Gesicht des unheimlichen Besuchers nicht zu erkennen.

Deutlich sichtbar hingegen waren die Schlappen, die er trotz der kalten Jahreszeit an den Füßen trug. Doch nun haben die Fahnder eine heiße Spur: Denn auch in der Nacht zum Montag war der Sodomist mit extrem leichtem Schuhwerk unterwegs.

Auf der Flucht vor den Bauersleuten verlor er seine Latschen – die eigentümlichen Schuhe werden jetzt von der Polizei gründlich untersucht.

 

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