Performance in Riem Willkommen im Untergrund

Man erkennt sie sofort, die Wägen der Münchner U-Bahn. Aber die maskierten Männer sind ein ungewohnter Anblick. Foto: Matthias Kestel

Es fällt schwer, zu erahnen, was einen bei dieser Performance erwartet. Aber es scheint ein aufregendes Erlebnis zu sein, sofern man sich traut.

 

Riem - Eines muss jeder, der sich auf das Abenteuer einlässt, wissen: nach UNTN fährt jeder auf eigene Gefahr!

Die kostenlose Live-Hörspiel-Performance von Christoph Theussl und Kollegen "UNTN_ein musikalisches Untergrundstück" soll anders sein als andere Aufführungen.

Veranstaltungstermine sind Dienstag, 16. Juli, Mittwoch, 17.Juli, und Donnerstag, 18. Juli, jeweils um 20 Uhr an der Messestadt Ost.  Der genaue Treffpunkt wird bei Voranmeldung per Mail an tickets@ratundtat-kulturbuero.de oder telefonisch unter 0151/57 44 53 59 bekanntgegeben.

Das schreiben die Veranstalter über ihr Projekt:

Christoph Theußl und Kollegen übernehmen für das, was zwischen Messestadt Ost und Feldmoching passiert keinerlei Verantwortung. Vor allem nicht für das Abdriften der Gesellschaft und die bewegt sich ja bekannter maßen - ja, wohin eigentlich?

Der Singer und Songwriter Christoph Theußl ist dem Abgrund auf der Spur: Politisch radikale Insekten, Wut, Verzweiflung und Liebe begleiten die Reisenden auf der unterirdischen Fahrt zum tiefsten Punkt der Stadt.

UNTN handelt von der Ununterscheidbarkeit von Realität und Fiktion, von gefühltem und realem UNTN-Sein. Und von der sozialen Kontrolle, die alles im Gleichgewicht hält. Toleranz könnte der Grund dafür sein, dass wir aus purem Neid nicht permanent übereinander herfallen.

Oder ist es eine Art ethischer Egoismus, die Furcht davor später selbst zum Opfer zu werden der Neidgefühle der Anderen? Im Grunde wünschen wir uns sie doch alle: die empathische Gesellschaft.

Von/Mit: Christoph Theußl, Georg Reinhardt, Marcus Widmann, Katrin Dollinger, Judith Huber, Viola Müller, Daniela Kiefer, Mathias Lenz, Dim Sclichter.

Produktion: rAT&TAt kulturbuero, Technik: Zlatko Kraijnovic, Graphik: Kai Schmidt

Der Eintritt ist frei. Funkkopfhörer gibt es gegen eine Leihgebühr. 

 

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