Pauli-Trainer nach TV-Eklat So witzelt Lienen über den Streit Schäfer vs. Veh

Im Streit zwischen Armin Veh und Winfried Schäfer bewies Ewald Lienen seinen Humor. Foto: dpa

Nach dem Spiel von Frankfurt in Dortmund gerieten Eintracht-Trainer Armin Veh und TV-Experte Winfried Schäfer verbal aneinander. In den offenbar schon lange gärenden Streit mischt sich nun ein ehemalige Mitspieler der beiden ein - Ewald Lienen.

 

Frankfurt - Völlig unerwartet geriet Sky-Moderator Patrick Wasserziehr inmitten eines wohl ganz alten Streits. Nach dem 4:1-Sieg von Borussia Dortmund gegen Frankfurt schaltete der Moderator live zu Eintracht-Trainer Armin Veh. Doch der ging nicht auf die Schlappe gegen die Borussen ein, sondern feuerte gegen den im Fernsehstudio anwesenden TV-Experten Winfried Schäfer!

Der aktuelle jamaikanische Nationaltrainer kritisierte zuvor Veh im Studio für seine öffentliche Kritik an der Mannschaft: "Ich fand das nicht gut, dass er damit an die Öffentlichkeit gegangen ist. Das ist immer negativ. Das ist keine Motivation für die Spieler." Auch sei er zu emotionslos gewesen als die Eintracht durch das 1:0 durch Alexander Meier in Führung ging.

Den Streit "kann man nicht in fünf Minuten erklären"

Veh hatte die Kritik mitgehört - und schlägt live zurück: "Ich habe gehört, was der Winnie gesagt hat. Er war ein ehemaliger Mitspieler von mir. Es war so eine Art Bewerbungsschreiben, was er hier von sich gelassen hat. Aber es wird nix passieren, Winnie, das kann ich Dir sagen." Das hatte gesessen. Und Veh legte nach: "Er hat sich ja schon öfters mal beworben in der Liga. Von daher ist das nix Neues."

Moderator Wasserziehr ist völlig überrumpelt, bittet trotz der verfahrenen Situation um Aufklärung. "Das kann man so in fünf Minuten nicht klären. Das funktioniert so nicht", lehnt Veh direkt ab.

Lienen witzelt: Keiner der beiden hat meinen Aufruf unterschrieben

Nun sagte auch Ewald Lienen, ehemaliger Mitspieler der Beiden bei Borussia Mönchengladbach, etwas zu dem Streit: "Ich habe keine Ahnung, wo das herrührt. Ich habe damals nur geschaut, wer meinen Aufruf zum Ausstieg aus der Atomenergie unterschrieben hat. Da gehörten beide nicht dazu, von daher waren sie für mich in derselben Kategorie."

Ein witziger Einwurf in eine hitzige Feindschaft.

 

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