Patricia Arquette gewinnt für "Boyhood" Bester Nebendarsteller: J. K. Simmons triumphiert im Off

Als erster Gewinner des Abends holte sich J. K. Simmons für seine Nebenrolle in "Whiplash" einen Goldjungen ab Foto: John Shearer/Invision/AP

Stell dir vor du gewinnst einen Oscar, und niemand (hierzulande) sieht es. J. K. Simmons eröffnete den Preis-Reigen der 87. Oscar-Verleihung, doch eine Störung verhinderte, dass Deutschland diesem Moment beiwohnen durfte.

Gleich zu Beginn der 87. Oscars kam die Kategorie der ersten Verleihung als größere Überraschung als ihr Gewinner: Denn der Abend wurde prompt mit dem "Besten Nebendarsteller" eröffnet, den J. K. Simmons als der vielleicht gemeinste Musik-Lehrer der Kinogeschichte mit "Whiplash" abstaubte. Einziger Makel hierzulande - wegen einer Störung verpassten die deutschen Oscar-Fans diesen glorreichen Moment für Simmons.

Er verwies damit echte Hochkaräter auf die Plätze, nämlich Alt-Meister Robert Duvall, Edward Norton, Ethan Hawke und Mark Ruffalo. Damit war es auch gleich der erste Preis, der den beiden Spitzenreitern "Birdman" (neun Nominierungen) und "Boyhood" (acht) durch die Lappen ging.

Etwas später am Abend wurde das weibliche Pendant in dieser Kategorie gekürt. Mit Patricia Arquette gewann der im Vorfeld auserkorene Favorit "Boyhood" den Award für die "Beste Nebendarstellerin". Damit musste Nominierungs-Rekordhalterin Meryl Streep ebenso aufstecken, wie Emma Stone, Keira Knightley und Laura Dern.

Ihr Dankesrede nutzte Arquette unverzüglich, um ein flammendes Plädoyer für die Gleichberechtigung der Frauen zu halten. "Konkurrentin" Streep war von dieser Rede ebenso begeistert, wie Präsentatorin Jennifer Lopez.

 

0 Kommentare