"Passt scho" Eine Großfamilie in München

Das ist Famile Cadeggianini: Die Eltern Georg und Viola mit ihren Kindern Jim, Gionatan, Elena, Lorenzo, Gianna und Elena. Foto: Sigi Müller

Vom Großwaschtag mit zehn Maschinen bis zum Ausflug an den Flaucher: Normale Tätigkeiten werden zur Herausforderung. Die AZ hat die Münchner Familie begleitet.

 

München - Ein Paar Socken, eine Jeans und eine Strumpfhose hängen über Äste verteilt kreuz und quer im Gebüsch am Isarufer. „Alles meins“, sagt Jim strahlend, der mit nackten Beinchen auf der Picknickdecke umherstackst und stolz auf seine Sachen zeigt. Und alles naß, brummt sein Vater und zwinkert seinem Jüngsten zu: „Erst Lori, jetzt auch noch Du, wer stolpert als nächstes ins Wasser?“ – „Ich!“, sagt Camilla lachend. Oder war's Elena? „Socken, ich brauche Socken – jetzt!“, krakeelt Jim dazwischen.

Fuchtelnde Arme, springende Kinderbeine – von irgendwo her wird ein trockenes Paar Socken gereicht. „Das sind ja meine“, empört sich das Familienoberhaupt. Zu spät, flugs grabscht eine kleine Hand nach dem Knäuel, entwurschtelt es, zieht die Strümpfe bis zu den Oberschenkeln hoch – der Hosenersatz ist abgesegnet! Der Familienausflug am Flaucher kann weiter gehen – Wasser marsch.

 

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