Panorama Heiß, heißer - aber kein neuer Hitzerekord

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BERLIN - Die Deutschen sind am Samstag erwartungsgemäßmächtig ins Schwitzen gekommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) inOffenbach erwartete den heißesten Tag des Jahres. An manchen Ortenwurde zudem nach Angaben der Behörden bei den Ozonwerten diekritische Marke von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten.

 

Laut DWD wurden um 14.00 Uhr an den WetterstationenMannheim-Neuostheim und Bendorf (Rheinland-Pfalz) 37 Grad gemessen.An weiteren Orten lagen die Temperaturen bei 36,5 oder 36,6 Grad. Inanderen Regionen sei es verbreitet zwischen 30 und 36 Grad heißgewesen. Allenfalls an der Nord- und Ostsee sei es mit 23 bis 29 Gradetwas kühler gewesen. Bis zum späteren Nachmittag sollte es nochheißer werden. Ein bis zwei Grad seien noch drin, hieß es beim DWD.

Fraglich ist, ob der seit fast 60 Jahren bestehende Rekord für dieerste Juli-Dekade überboten wird. Am 2. Juli 1952 wurden in BadDürkheim und Heidelberg 39,5 Grad gemessen. Beim Hitzerekordregistrierte der DWD jeweils 40,2 Grad am 27. Juli 1983 inGärmersdorf bei Amberg (Oberpfalz), am 9. August 2003 in Karlsruheund am 13. August desselben Jahres in Freiburg und Karlsruhe.

Am Dienstag ist Abkühlung in Sicht

Auch für die nächsten Tage sagen die Meteorologen hochsommerlicheTemperaturen voraus. Lediglich am Dienstag ist eine kleine Abkühlungin Sicht. Nördlich einer Linie Kiel-Aachen können dieHöchsttemperaturen auf unter 25 Grad zurückgehen. „Bereits in derNacht zum Dienstag kann man zumindest in der Westhälfte mal wiederdas Schlafzimmer durchlüften“, sagte ein DWD-Meteorologe. FürMittwoch allerdings lauten die Vorhersagen erneut für ganzDeutschland auf Werte um oder über 30 Grad.

Am Sonntag sind zunächst in der Westhälfte erneut teils kräftigeGewitter möglich, die mit Starkregen und Hagelschlag einhergehenkönnen. Die Temperaturen erreichen 30 bis 35 Grad, im Osten bis 38Grad. Bei hoher Luftfeuchtigkeit tritt dabei extreme Wärmebelastungauf. In der Nacht zum Montag klingen die Gewitter ab. MitTiefstwerten zwischen 23 und 17 Grad bleibt es drückend warm.

Am Montag besteht im Westen Unwettergefahr durch heftigenStarkregen und größeren Hagel. Am Dienstag ist es im Osten wolkig bisstark bewölkt und es fallen noch einige Gewitterschauer. Von Westenberuhigt sich das Wetter.

ddp

 

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