Panne von Finanzchef Twitter will Justin Biebers Foto-App

Justin Bieber, hier bei einem Auftritt in Atlanta 2013, ist Teilhaber der Selfie-App Shots Foto: Invision2013

Peinliche Twitter-Panne: Ausgerechnet der Finanzchef des sozialen Netzwerks verschickt eine eigentlich private Nachricht an alle Öffentlichkeit. Immerhin wissen wir nun: Das soziale Netzwerk will eine Foto-App kaufen, an der auch Justin Bieber beteiligt ist.

 

New York - Bitte lächeln: Sie haben genug davon, in den sozialen Netzwerken mit verwackelten Selbstportraits von Promis oder Normalos bombardiert zu werden? Tja, Pech gehabt. Ein Ende des Selfie-Wahnsinns ist nicht abzusehen. Kein Wunder, dass Twitter nun offenbar Interesse hat, die Foto-App Shots - mit der sich ausschließlich Selbstportraits knipsen, bearbeiten und teilen lassen - zu kaufen, wie CNBC berichtet. Einer der Investoren des Start-Up-Unternehmens: Pop-Star Justin Bieber (20, "All that matters"), der sich 2013 entschied, in das junge Unternehmen zu investieren.

Nun scheint sich ausgerechnet Twitters Finanzchef in seinem eigenen sozialen Netzwerk verplaudert zu haben: Anthony Noto verschickte offenbar unbeabsichtigt einen öffentlichen Tweet, in dem er sich für die Übernahme einer Firma aussprach. "Ich finde immer noch, wir sollten sie kaufen", schrieb er. "Ich habe einen Plan." Danach spekulierten mehrere Branchenwebseiten über in Frage kommende Übernahme-Kandidaten und landeten bei Shots - ein Insider bestätigte das schließlich gegenüber CNBC.

Die Meldung passt zu den jüngsten Ankündigungen von Twitter, in den nächsten Monaten einige Änderungen vorzunehmen, die unter anderem auch die Foto- und Video-Funktion betreffen sollen.

 

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