Ostermärsche Hunderte protestieren gegen Rüstungsexporte

Die traditionellen Ostermärsche gingen am Karsamstag bundesweit weiter. Im Mittelpunkt des Protestes: Rüstungsexporte und die Ausstattung der Bundeswehr mit unbemannten Kampfdrohnen. Die AZ zeigt die Bilder von den Ostermärschen. Foto: dpa/dapd

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag beim traditionellen Berliner Ostermarsch gegen deutsche Rüstungsexporte und die Ausstattung der Bundeswehr mit unbemannten Kampfdrohnen demonstriert.

 

Berlin - Unter dem Motto „Es ist an der Zeit: Sagt Nein!“ forderten sie zugleich den Stopp aller Auslandseinsätze und ein Werbeverbot für die Armee an Schulen. Nach einer Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz zogen sie in Richtung Bundeskanzleramt. Als Zwischenstationen waren die US-Botschaft, der Platz des 18. März und der Bundestag vorgesehen. Zu den Unterstützern des Aufrufs zählten 45 Berliner und Brandenburger Organisationen, darunter Menschenrechts-, Antifa- und kirchliche Gruppen. Bundesweit sind in diesem Jahr rund 80 Ostermärsche durch mehr als 100 Orte geplant. Den Anfang machte Potsdam vor einer Woche.

 

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