Ostbahnhof Münchner (35) schlägt S-Bahnmitarbeiterin in die Rippen

Zwei Fälle von Körperverletzug beschäftigen die Bundespolizei am Ostbahnhof. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

Zwei Gewaltdelikte vom Wochenende beschäftigen die Bundespolizei. Ein Münchner attackierte in einer abgestellten S-Bahn eine Streife der DB-Sicherheit und im Burger King gerieten zwei Männer aneinander.

Haidhausen - Die Bundespolizei musste am frühen Sonntagmorgen zwei Gewaltdelikte am Ostbahnhof schichten. In einem Fall attackierte ein Mann eine Streife der DB-Sicherheit, eine Stunde später gerieten zwei Männer im Burger King aneinander, dabei ging eine Kasse und ein Werbeaufsteller zu Bruch.

Gegen halb drei Uhr morgens sollte eine S-Bahn vom S-Bahnhof weiter auf ein Abstellgleis fahren. Der S-Bahnfahrer kontrollierte vor dem Abstellen seinen Zug und entdeckte einen 35-Jährigen, der es nicht geschafft hatte, am Ostbahnhof auszusteigen. Der Mann wollte den Zug aber partout nicht verlassen, daher rief der Triebfahrzeugführer eine Streife der DB-Sicherheit.

Doch auch auf mehrmalige Aufforderung der beiden Sicherheitsmitarbeiter reagierte der Münchner nicht, im Gegenteil. Er ging auf die Streife los, schlug einer 27-Jährigen in die Rippen und versuchte, ihren Kollegen zu treten. Eine zufällig vorbeikommende Streife eilte zu Hilfe und nahm den renitenten Fahrgast aus der Maxvorstadt mit auf die Wache. Dort wurde ein Atemalkoholwert von 1,7 Promille gemessen. Die beiden DB-Sicherheitsmitarbeiter wurden nicht verletzt, den 35-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Eine Stunden später gerieten dann im Burger King ein 18-jähriger Iraker und ein 20-jähriger Pole in Streit. Nach einer verbalen Auseinandersetzung flogen die Fäuste. Der 18-Jährige beschädigte dabei auch einen Werbeaufsteller und eine Kasse. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

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