Opfer will "großes Geld" Auf ein Neues: Justin Bieber wegen Schlägerei verklagt

Wenn Justin Bieber (Mitte) auf die Piste geht, ist häufig einiges geboten Foto: Eric Charbonneau/Invision/AP

Für Justin Bieber endet das Jahr, wie es begonnen hatte: Mit einer Klage. Diesmal geht es um eine Schlägerei in einem Pub - allerdings um einen Vorfall aus dem Jahr 2013.

 

New York - So mustergültig schließt sich für Justin Bieber (20, "Baby") der Kreis: Gerade werden in den Jahresrückblicken seine Fehltritte aus den ersten Monaten 2014 noch einmal aufgewärmt - da trudelt auch schon, pünktlich zu Silvester, die vermutlich letzte Klage des Jahres ein. Diesmal geht es um Schadenersatz wegen einer Nachtclub-Schlägerei, wie das Klatschportal "TMZ.com" meldet. Ein mutmaßliches Opfer eines Faustkampfes im US-amerikanischen Southampton wolle vor Gericht "großes Geld" von Bieber erstreiten.

Eine unangenehme Angelegenheit. Allerdings ist der - zuletzt etwas geläutert auftretende - Bieber auch in Schutz zu nehmen: Zum einen handelt es sich um einen Vorfall aus dem Jahr 2013, der erst jetzt seinen Weg vors Zivilgericht findet. Zum anderen war Justin Bieber am fraglichen Abend ausnahmsweise nicht selbst involviert. Es seien seine Bodyguards gewesen, die für reichlich Krawall sorgten, heißt es in dem Bericht. Der 22 Jahre alte Kläger wolle Bieber nun als Arbeitgeber der Männer in Regress nehmen. Übrigens klagt der Mann auch gegen den Nachtclubbesitzer - unter anderem, weil der Alkohol an den damals erst 19 Jahre alten Bieber ausgeschenkt habe.

Für Bieber ist es jedenfalls der Abschluss eines Jahres, das einem Zielhüpfen durch einen Fettnäpfchen-Parcours glich: Bei einem illegalen Autorennen Anfang des Jahres war er erwischt und vorübergehend in den Knast gesteckt worden. Nach Eierwürfen auf ein Nachbarhaus und weiteren Skandalen forderten mehr als 100.000 US-Amerikaner die Ausweisung des Kanadiers. Und auf der Partyinsel Ibiza lieferten sich Bieber und Hollywood-Star Orlando Bloom eine Beinahe-Schlägerei. Auf Instagram hat "Biebs" nun eine "Pause" angekündigt. Ob sich die auch auf neuerliche Skandale und Skandälchen erstrecken wird - das wird wohl erst das Jahr 2015 zeigen.

 

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