Opfer bleibt sehbehindert Brutaler Angriff: Verwirrter (20) will Mann (58) Augäpfel rausreißen!

, aktualisiert am 01.01.2018 - 16:16 Uhr
Der Angreifer hat sein Zufallsopfer vermutlich lebenslang geschädigt. (Symbolfoto) Foto: imago/STPP

Der Angriff kam aus dem Nichts und ist so grausam und brutal, dass auch Polizeisprecher Sven Müller sich an keinen ähnlichen Fall erinnern kann. Ein Mann hat in der Silvesternacht einen Passanten angegriffen und versucht ihm die Augäpfel herauszureißen.

München - Ein 58-Jähriger aus Kirchtrudering war in der Silvesternacht gegen 04:05 Uhr auf dem Heimweg, als er in der Ruppanerstraße unvermittelt angegriffen wurde. Der Angreifer, ein Industriemechaniker aus dem Landkreis Regen im bayerischen Wald, sprang seinem Zufallsopfer förmlich ins Gesicht und versuchte, ihm die Augen herauszureißen. Der 58-Jährige schrie vor Schmerz so laut, dass mehrere Notrufe von Anwohnern bei der Polizei eingingen.

Noch am Tatort konnten Polizisten den 20-jährigen Angreifer überwältigen und festnehmen. Der Industriemechaniker war in einem auffällig verwirrten Zustand und wurde deshalb in die Psychiatrie gebracht.

Ob der Mann schon vorher schon einmal auffällig war oder Drogen genommen hatte, dazu konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Das schwer verletzte Opfer wurde noch am Tatort vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo es sich derzeit noch befindet.

Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung. Das ist in einem solchen Fall äußerst selten, da bei einer schweren Körperverletzung Extremitäten so verletzt werden müssen, dass ein Körperteil dauerhaft unbrauchbar bleibt.

Momentan können die Ärzte noch keine definitiven Angaben machen, wie es mit dem schwer verletzen Mann weitergehen wird. Sicher ist aber, dass die Augäpfel bei dem brutalen Angriff so schwer beschädigt wurden, dass der Mann zukünftig in seiner Sehkraft schwer beeinträchtigt sein wird.

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